01.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

SV Etzenricht verliert beim TSV Langquaid mit 1:3 - Rot für Schärtl nach dem Schlusspfiff Beim Neuling Niederlage kassiert

Der erneute Anlauf des SV Etzenricht, nachzulegen, und den 2:0-Sieg gegen den ASV Cham mit gesteigerter Konstanz auch auswärts zu bestätigen, ging am Samstag beim Liganeuling TSV Langquaid daneben.

Als Andreas Müller mit einem verwandelten Foulelfmeter in Langquaid auf 1:2 verkürzte, war der Spielausgang offen. Etzenricht stürmte die verbleibenden 20 Minuten, handelten sich aber eine Minute vor Spielende das 1:3 und in der Nachspielzeit einen Platzverweis für Thomas Schärtl (im Hintergrund) ein. Bild: war
von Autor WARProfil

Ein schneller Gegentreffer und der 0:2-Rückstand nach einer halben Stunde durchkreuzten die Pläne schon vor der Pause. Am Ende unterlag die Elf von Bernd Rast mit 1:3. Der Aufsteiger zog damit in der Tabelle nach Punkten mit dem SV gleich. Die Hoffnung, zumindest einen Teilerfolg zu landen, keimte nach dem Anschlusstreffer auf. 20 Minuten waren noch zu spielen, als Andreas Müller einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Andreas Schimmerer war im Strafraum unfair in die Zange genommen worden.

Die Gastgeber um Spielertrainer Patrick Scheibenzuber präsentierten sich als eine spielstarke und ballsichere Mannschaft und hatten über die gesamten 90 Minuten gesehen mehr Ballbesitz. Parallel zu einigen vorangegangenen Partien hatte der Sportverein aber an diesem 10. Spieltag die besseren Chancen. Er scheiterte letztendlich an der mangelhaften Verwertung und leistete sich vor allem im ersten Durchgang individuelle Fehler, die der TSV bestrafte.

Beim 1:0 ließ der SVE einen Alleingang von Zdenek Beka ab Höhe der Mittellinie zu. Sein Schuss aus etwa 25 Metern wurde von Etzenrichts Innenverteidiger Tobias Plössner unglücklich abgefälscht und landete daher unhaltbar für Michael Heisig im Etzenrichter Tor. Lange blieben die Nordoberpfälzer die Antwort nicht schuldig. Ein klug vorgetragener Spielzug brachte Thomas Schärtl in ideale Schussposition. In der Eins-zu-Eins-Situation schoss der Stürmer TSV-Torwart Armin Pillmeier an, dessen Reflexreaktion beförderte den Ball an die Querlatte.

Schärtl versuchte sich wenig später (17.) mit einem Distanzschuss. Bei diesem fehlten auch nur Zentimeter. Den nächsten Versuch, den Ausgleich zu erzielen, startete Andreas Schimmerer. Mit einem feinen Diagonalpass von Spielführer Stephan Herrmann in Szene gesetzt, sprang dem Etzenrichter Stürmer der Ball bei der Annahme mit der Brust zu weit weg.

Effektiver war Langquaids Benjamin Huber unterwegs. Mit Überblick lupfte er einen über die SVE-Abwehrkette gespielten Flugball von der Strafraumgrenze aus über den Gästeschlussmann. Den Schlusspunkt vor dem Seitentausch setzten noch einmal die Gäste. Stephan Herrmanns Freistoß pfiff aus halbrechter Schussposition durch den Strafraum und klatschte an den Posten.

Gefährlicher Schuss

In der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten zeichnete sich Heisig aus, als er einen gefährlichen Schuss aus der zweiten Reihe (51.) mit einer Glanzparade klärte. Richtig Bewegung kam nach dem Anschlusstreffer ins Spiel, als die Mannschaft von Bernd Rast alles nach vorne warf und stürmte. Die torreifste Szene ging auf das Konto von Schärtl. Sein Versuch in der 78. Spielminute verfehlte das Langquaider Tor nur um Millimeter.

Am Ende brachte ein klassischer Konter noch den dritten Torjubel beim heimischen Publikum. Einwechselspieler Marian Littel schloss diesen ab. Während das 3:1 nur statistische Bedeutung hatte, wirkt sich die Rote Karte für Schärtl die nächsten Spieltage aus. Der Stürmer ließ sich nach dem Schlusspfiff zu einer unrühmlichen Aktion hinreißen.

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