Verband Wohneigentum hat sich viel vorgenommen - Sinnvolle Investitionen
"Wir machen es besser"

Lokales
Bayern
15.04.2013
4
0

Bei der Mitgliederversammlung des "Verbandes Wohneigentum-Kreisverband Tirschenreuth" im TSV-Sportheim mussten die 47 Delegierten nicht nur über eine neue Satzung abstimmen, sondern den gesamten Kreisvorstand neu wählen. Die einzige gravierende Änderung gab es bei der Position des Schriftführers, bei der Manfred Haas aus Thumsenreuth die nicht zur Versammlung erschienene Hilma Müller-Thoma ablöst.

Otmar Zeitler aus Friedenfels wurde mit einem großen Vertrauensbeweis für vier weitere Jahre als Kreisvorsitzender gewählt, ebenso seine beiden Stellvertreter Gerhard Strobl (Tirschenreuth) als zweiter und Edgar Wagner (Reuth-Premenreuth) als dritter Vorsitzender. Kassier bleibt Franz Helm aus Pleußen und auch die Kassenrevisoren Richard Heß (Plößberg) und Karl Konrad (Tirschenreuth) behielten ihre Posten.

Bekannte Gesichter

Laut neuer Satzung musste noch ein Ersatzprüfer bestimmt werden, dies übernahm Reimund Frech (Wiesau). Auch im Kreisausschuss gibt es mit Landrat a. D. Karl Haberkorn (Pleußen), Andreas Malzer (Plößberg), Anton Hauer (Erbendorf), Josef Fennerl (Mitterteich) und Fritz Bergmann (Pleußen) durchwegs bekannte Gesichter.

Bürgermeister Josef Zölch unterstrich den Stellenwert der Siedlervereine und deren Dachorganisationen. Auf die Veranstaltungen des Kreisverbandes eingehend, hob Zeitler besonders das erstmals durchgeführte Kinderzeltlager hervor. Er dankte vor allem Edgar Wagner für die Bereitstellung seines Hauses und Grundstücks samt der sanitären Anlagen. Anerkennend überreichte er den federführenden Gemeinschaften Pleußen mit ihrer Jugendorganisation, Friedenfels, Thumsenreuth und den gastgebenden Reuthern einen Scheck über jeweils 50 Euro.
Zur Informationsveranstaltung über die Windenergie meinte der Kreisvorsitzende, dass dies ein heikles Thema sei, da die Voraussetzungen überall anders gelagert seien. Als nicht rentabel sah Zeitler die Installation von Heim-Windrädern unter 20 kW.

Weil man beim Besuch der Landesgartenschau in Bamberg vergeblich nach einem Informations- und Aktionsstand des "Verbandes Wohneigentum" Ausschau hielt, reifte in der Kreisvorstandschaft die Überlegung, dies bei der kleinen Gartenschau in Tirschenreuth ganz anders anzugehen. "Wir machen es viel besser als der Landesverband in Bamberg", zeigte sich Zeitler sehr entschlossen. Seine anfangs noch mit gewisser Skepsis begleiteten Vorstellungen seien mittlerweile in grenzenlose Begeisterung umgeschlagen. Alle dreizehn Ortsgemeinschaften arbeiten bereits Pläne aus.

Keine Sommerfahrt

Für das laufende Jahr sagte Zeitler, dass es wegen der Gartenschau-Aktivitäten kein Zeltlager und keine Sommerfahrt geben werde. Nicht betroffen davon sind die Rad-Sternfahrt am 7. Juli zum "60-Jährigen" der Siedlergemeinschaft Wiesau-Rotecker und die Winter-Fahrt mit Besuch eines Weihnachtsmarktes. Außerdem ist wieder eine Betriebsbesichtigung geplant, und im Herbst wird es eine Informationsveranstaltung mit einem Steuerberater geben.

Zu den erhöhten Ausgaben und dem damit verbundenen Minus von 1100 Euro in der Kasse des Kreisverbandes meinte Kassier Franz Helm, dass entsprechend mehr unternommen und unterstützt wurde, wie beispielsweise das Zeltlager im August. Helm fand die Investitionen durchaus sinnvoll angelegt, was auch die anwesenden Delegierten so sahen, Lob und Zustimmung gab es auch seitens der Kassenrevisoren.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.