Wechsel an der Spitze der Staatsanwaltschaft
Potzel löst Janovsky ab

Lokales
Bayern
04.05.2013
179
0

Amtswechsel bei der Staatsanwaltschaft: Der zuständige Ministerialdirektor Dr. Walter Schön verabschiedete den bisherigen Leitenden Oberstaatsanwalt Thomas Janovsky und führte gleichzeitig dessen Nachfolger Herbert Potzel in sein Amt ein. Janovsky wechselte bereits im Februar nach Bamberg. Dort übernahm er das Amt des Generalstaatsanwalts bei der Generalstaatsanwaltschaft.

Der 59-jährige Potzel begann seine Justizkarriere im November 1984 als Richter am Landgericht Bayreuth. Nach gut eineinhalb Jahren als Staatsanwalt in Bayreuth war er ab Juli 1987 neun Jahre lang Richter am Amtsgericht Kulmbach und am Landgericht Bayreuth, bevor er im Oktober 1996 als Staatsanwalt als Gruppenleiter zur Staatsanwaltschaft Bayreuth zurückkehrte. Im Juni 2000 wurde er zum Direktor des Amtsgerichts Kulmbach ernannt. Von Oktober 2005 bis April 2013 leitete er als Direktor das Amtsgericht Bayreuth. Seit 1. Mai ist er nun Leitender Oberstaatsanwalt.

Der gleichaltrige Janovsky begann seine Tätigkeit bei der bayerischen Justiz im Oktober 1983 als Richter am Amtsgericht Bayreuth. Von dort wechselte er an das Bayerische Justizministerium. In der Folge war er als Richter am Land- und Amtsgericht in Hof sowie als Staatsanwalt in Hof eingesetzt. Seit Ende des Jahres 2002 stand er als Leitender Oberstaatsanwalt an der Spitze der Staatsanwaltschaft. Seit Februar ist er nun in Bamberg tätig.
"Aufgrund seiner hohen fachlichen Kompetenz und seines außerordentlichen Engagement war Thomas Janovsky in den gut zehn Jahren seiner Tätigkeit als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bayreuth ein überzeugender Repräsentant der Justiz. Auch Herbert Potzel hat seit vielen Jahren, zuletzt als Direktor des Amtsgerichts, maßgeblich das positive Bild der Bayreuther Justiz geprägt. Ich bin mir sicher, dass er sich künftig auch für die Belange der Staatsanwaltschaft mit seiner ganzen Erfahrung und seinem Durchsetzungsvermögen einsetzen wird", erklärte Dr. Schön in seinem Grußwort.

In diesem ging er auch auf Möglichkeiten zur Beschleunigung des Strafverfahrens ein. "Die Strafe soll der Tat auf dem Fuß folgen. Das Beschleunigungsprinzip im Strafrecht ist Ausfluss dieses Gedankens." Eine besonders große Bedeutung komme diesem Prinzip im Jugendrecht zu.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.