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Bayern
17.04.2013
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Neue Erkenntnisse

Ebnath. Beim Biogas-Tiger handelt es sich um ein auf 36 Monate angelegtes Vorhaben zur technischen Entwicklung, Konstruktion, Herstellung, Erforschung und Optimierung einer modularen Kompakt-Hofbiogasanlage. Es sollen weiterführende Erkenntnisse zum effektiven Einsatz landwirtschaftlicher Reststoffe gewonnen werden.

Hierbei spielen Energieeinsparung und Optimierung der technischen Abläufe eine gewichtige Rolle. Darüber hinaus wird der Einsatz kommunaler Reststoffe wie Grünschnitt und Inhalt der Biotonne getestet.

Ein innovatives Wärmekonzept zur Verwertung der anfallenden Restwärme in landwirtschaftlichen Betrieben oder in kleinen Fernwärmenetzen steht ebenso auf dem Testprogramm.

Neuheiten

Leasing der

Anlage möglich

Ebnath. Durch die Mobilität besteht die Möglichkeit, die Anlage an einen neuen Standort umzusetzen. Dadurch lässt sich die Finanzierung durch Leasing gewährleisten. Die hydraulische Verweilzeit im gasdichten Raum von 150 Tagen ist ein wichtiges Ausschlusskriterium, das den Biogas-Tiger von anderen Systemen abgrenzt. Die Bauweise ermöglicht die industrielle Fertigung der Komponenten.

Technische Details

20 mal 20 Meter

Der Biogas-Tiger steht in Leistungsklassen von 40 bis 300 kW zur Verfügung. In der kleinsten Variante reicht eine Fläche von 20 mal 20 Meter. Tieflader liefern die Module an, zum Aufbau wird ein Autokran benötigt. Die Montage erfolgt durch Fachpersonal und nimmt zwei bis drei Wochen in Anspruch.

Die Module stehen auf einer Asphalt-Bodenplatte. Der Gasspeicher wird als Doppelmembran-Tragluftdach ausgeführt, die Gesamthöhe der Anlage beträgt etwa sieben Meter. Das Blockheizkraftwerk mit Anlagensteuerung, Technikmodul, Vorlagebehälter und zentraler Pumpeneinheit wird in Modulen neben die Fermenter platziert.
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