Aber: Keine Terrorgefahr - Partyabsage in Passau
Mehr Polizeipräsenz in der Silvesternacht

Politik BY
Bayern
30.12.2016
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München. Nach dem Terroranschlag in Berlin müssen sich die Partyfreunde in Bayern an Silvester auf mehr Polizeipräsenz einstellen. In München sei das Sicherheitskonzept nochmals überprüft und neu konzipiert worden, teilte ein Polizeisprecher mit. So werde die Polizei sichtbar, wachsam und sensibel unterwegs sein. Konkrete Hinweise auf eine Terrorgefährdung liegen landesweit aber nicht vor. Das Jahr 2016 hatte in der Landeshauptstadt mit einer Terrorwarnung begonnen. Lediglich in Passau muss sich das Partyvolk einschränken. Das Ordnungsamt hat sich entschlossen, die freie Silvesterfeier auf der Marienbrücke heuer nicht zu dulden. "Bei den gegebenen äußeren Umständen erachten wir es als unsere Pflicht, nicht leichtfertig unübersichtliche Situationen zu provozieren", sagte Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD).

Ohne nennenswerte Einschränkungen findet die Silvesterparty auf dem Tollwood-Festival in München statt. Die Polizei habe ihre Präsenz ohnehin schon aufgestockt, sagte eine Sprecherin. Zudem sei das Gelände seit Jahren komplett umzäunt. Die Bundespolizei wird verstärkt an Bahnhöfen und in S-Bahnen unterwegs sein. In Nürnberg, Bamberg, Würzburg und Augsburg sind nach städtischen Angaben keine Einschränkungen oder Straßensperren geplant. In Regensburg sind einige Straßen in der Altstadt für den Kraftverkehr sowie die Steinerne Brücke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Dies sei aber bereits seit Jahren Teil des Sicherheitskonzeptes, sagte eine Stadtsprecherin.

BrandgefahrEinschränken müssen sich die Fans von Feuerwerken an Silvester. Aufgrund von erhöhter Brandgefahr werden einige historische Anlagen in der Silvesternacht gesperrt. Rund um die Schlösser, Burgen und Residenzen darf kein Feuerwerk abgebrannt werden. Zudem gilt an einigen historischen Orten und Altstadtplätzen ein Glas- und Flaschenverbot. (dpa)
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