24.01.2017 - 18:54 Uhr
Deutschland & Welt

Deutsch-österreichische Grenze: Deutlich weniger Flüchtlinge

Rosenheim. Die Flüchtlingszahl an der deutsch-österreichischen Grenze ist im Laufe des vergangenen Jahres erheblich gesunken. Rund 77 000 Migranten kamen 2016 in dem häufig genutzten Grenzabschnitt zwischen Bodenseeregion und Berchtesgadener Land an, wie die zuständige Bundespolizeiinspektion in Rosenheim am Dienstag berichtete. Die meisten Flüchtlinge registrierten die Beamten im Januar und Februar, nämlich insgesamt an die 60 000. Mit der Schließung der Balkanroute im März 2016 seien die Zahlen auf rund 1200 bis 1600 monatlich gefallen.

von Agentur DPAProfil

Bundesweite Zahlen waren zunächst nicht erhältlich. Der 650 Kilometer lange Grenzabschnitt der Rosenheimer Bundespolizisten ist aber der wichtigste für die Einwanderung nach Deutschland. "Es gibt keine andere Bundespolizeidienststelle, die 2016 mehr Migranten festgestellt hat", sagte Sprecher Rainer Scharf. Die meisten Ankömmlinge stammten aus Syrien, Afghanistan und Irak sowie aus Nigeria und Somalia. Die Zahl der Schleuser ging ebenfalls zurück: Wurden im Jahr 2015 noch mehr als 700 mutmaßliche Schleuser festgenommen, so waren es im vergangenen Jahr noch etwa 280.

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