23.10.2017 - 20:10 Uhr
Deutschland & Welt

Forstminister Brunner gegen Stellenabbau bei Staatsforsten Personal halten

München. Trotz der deutlich verschlechterten Geschäftsbedingungen lehnt Bayerns Forstminister Helmut Brunner (CSU) personelle Kürzungen bei den Staatsforsten ab. "Unsere Mitarbeiter sind unser größtes Kapital und ich sehe keinen Spielraum, hier größere Reformen durchzuführen", sagte er der dpa in München. Generell seien die Staatsforsten - wie auch in der Vergangenheit geschehen - natürlich gehalten, die Ausgaben weiter zu reduzieren, etwa durch Effizienzsteigerungen oder die Auslagerung von Aufgaben. Die Staatsforsten hätten mit ihren rund 2700 Mitarbeitern in den vergangenen Jahren auch stetig neue Aufgaben hinzugewonnen. "Wir spüren, dass etwa Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit immer wichtiger werden. Hinzu kommt der fortschreitende Klimawandel, der eine rasche Anpassung unserer Waldbestände erforderlich macht. Das heißt, wir brauchen eher zusätzliches Personal", sagte Brunner. Von den bestehenden Personalkapazitäten hätten die Staatsforsten erst kürzlich wieder profitiert, als es darum ging, von Borkenkäfern befallene Bäume zu lokalisieren. Der Gewinn war im abgelaufenen Geschäftsjahr um fast ein Viertel eingebrochen. Der Jahresüberschuss sank auf 54,1 Millionen Euro. 2016 hatte der Gewinn noch bei rund 71 Millionen Euro gelegen.

Personelle Kürzungen bei den Staatsforsten lehnt Helmut Brunner (CSU) ab. Bild: Tobias Hase/dpa
von Agentur DPAProfil
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