07.01.2016 - 02:10 Uhr
Deutschland & Welt

Freistaats tierischer Vertreter bei „Grüner Woche“ Hornloser Stier als Bayern-Botschafter

München. Die Staatsregierung entsendet einen tonnenschweren Stier als bayerischen Botschafter nach Berlin. Bei der bevorstehenden Agrarmesse "Grüne Woche" soll der 1300 Kilo schwere Fleckviehbulle "Hallas" Bayern repräsentieren, wie Agrarminister Helmut Brunner (CSU) entschieden hat. "Hallas" verrichtet seine Dienste normalerweise auf einer Besamungsstation.

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) mit dem bayerischen Bullen "Hallas". Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Die Besonderheit des Bullen: "Hallas" ist hornlos gezüchtet und verbreitet nun seine hornlosen Gene an die Nachwelt. Brunner sieht darin einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Mensch und Tier: Erstens ist die Verletzungsgefahr für die Rinder und ihre Halter geringer. Zweitens kann auf die für die Tiere unter Umständen schmerzhafte Prozedur des "Enthornens" verzichtet werden.

Verbunden mit der "Grünen Woche" ist die Bundesschau "Fleckvieh-Fleischnutzung" - ein Schönheitswettbewerb für Rinder. Neben "Hallas" treten vor internationalem Publikum sechs weitere bayerische Bullen an, dazu sechs Fleckvieh-Mutterkühe mit Kalb und acht Fleckvieh-Jungrinder.

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