Industrie im Bezirk verzeichnet Rekordumsatz
Oberpfalz brummt

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Bayern
11.09.2017
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München. Die Industrie in der Oberpfalz hat sich 2016 an die Spitze der bayerischen Entwicklung gesetzt. Die 751 Industriebetriebe im Bezirk - 25 mehr als im Vorjahr - erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von 35 Milliarden Euro (+6,5 Prozent). Der bayerische Durchschnitt lag bei 2 Prozent. Die größten Sprünge mit mehr als 10 Prozent höheren Umsätzen machten in der Oberpfalz die Glas- und Keramikhersteller sowie die Kfz-Zulieferer. Das geht aus dem von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgelegten Industriebericht hervor.

Bei der Beschäftigtenzahl verlief das Wachstum etwas langsamer. Insgesamt waren 2016 hier 136 402 Menschen beschäftigt, 3485 (+2,6%) mehr als im Vorjahr (Bayern +2,1%). Neueinstellungen gab es mit Ausnahme der Nahrungsmittelindustrie und bei den Metallbearbeitern in allen Branchen, vor allem in der Kunststoffindustrie und im Bereich EDV, Elektronik und Optik. Der durchschnittliche Bruttolohn stieg um 3,6 Prozent auf fast 46 000 Euro. Allerdings sind das noch immer knapp 10.000 Euro weniger als der bayerische Durchschnitt.

Die prozentual meisten neuen Jobs entstanden in Weiden (329/+6,4 Prozent). Im Kreis Amberg-Sulzbach entstanden 336 neue Jobs (+4,3%), im Kreis Schwandorf 591 (+3,2%). Etwas geringer fielen die Zuwächse in den Kreisen Tirschenreuth (156/+1,7%) und Neustadt/WN (95/+0,9%) aus. In Amberg wurden 72 neue Stellen geschaffen (+0,8%).
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