Leserbrief
Kompetenz zählt

Politik BY
Bayern
11.04.2018
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Zu "Söders Kabinett der Überraschungen":

Mit Unverständnis las ich den Artikel über die Kabinettsumbildung. Eine politische Position ist auf Zeit vergeben in gesetzlich verankerten demokratischen Abläufen. Ein Anspruch - schon gar ein kumpelhafter - besteht nicht. Es ist die Aufgabe des Ministerpräsidenten, die Kabinettspositionen nach gründlichen Überlegungen (davon sollte man ausgehen dürfen), sicher auch nach politischem Kalkül, aber doch wohl vorrangig nach Kompetenz zu besetzen. Weder familiäre Bande noch der Kumpel und noch der Gefährte haben in diesem Zusammenhang Berücksichtigung zu finden. Ich bin sicher, der Aufschrei wäre groß, hätte Söder familiäre Bande berücksichtigt.

Lilo Handke, 92224 Amberg
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