Parteien-Nachwuchs strebt in den Bundestag
Ansprüche stellen

Der Bundestag lockt. In den nächsten Wochen beginnt daher in den Parteien der Kampf um die besten Listenplätze. Doch welche Hoffnungen kann sich der Partei-Nachwuchs dabei machen? Bild: dpa
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Bayern
06.12.2016
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München. Als der Bundestag 2013 gewählt wurde, waren die Abgeordneten im Schnitt fast 50 Jahre alt. Nur 34 der 630 Abgeordneten sind 1981 oder später geboren. Dennoch versuchen jedes Jahr junge Politiker, nach Berlin zu kommen - mit unterschiedlichen Erfolgsaussichten.

Junge Union: Mit Katrin Albsteiger und Tobias Zech unterstützt der Nachwuchs der CSU zwei Kandidaten, die bereits im Bundestag sitzen.

Jusos: Die Bundesvorsitzende Johanna Ueckermann möchte über die Landesliste in den Bundestag einziehen. Weil aber 19 der 22 bayerischen SPD-Abgeordneten auch 2017 wieder nach Berlin wollen, bleibt nur der 20. Platz. Er würde voraussichtlich für einen Einzug reichen.

Grüne Jugend: "Wir haben die Forderung aufgestellt, dass eine Person ... unter die Top 15 der Liste kommt", sagt Sprecherin Eva Lettenbauer. Ein Mandat wäre damit aber nicht sicher.

Junge Liberale: Nach drei Jahren außerparlamentarischer Opposition machen sich viele Parteimitglieder große Hoffnungen. Der sechste Listenplatz gelte in der FDP als Platz der "Julis", Den möchte der Landesvorsitzende Lukas Köhler ergattern.

Junge Alternative: "Ein Mandat muss man sich verdienen", sagt der Vorsitzende der Jungen Alternative (JA), Christoph Steier. Daher findet er es gut, dass die AfD ihre Liste erst im Juni 2017 aufstellt. Ein Spitzenkandidat wird erst in den kommenden Wochen gewählt.
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