Reaktionen der Verbände auf das Kabinett
Für sozialen Frieden

Politik BY
Bayern
21.03.2018
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Landes-Caritasverband und das Landeskomitee der Katholiken in Bayern haben sozialpolitische Erwartungen an das neue bayerische Kabinett gerichtet. Im Mittelpunkt von dessen Arbeit "für den sozialen Frieden und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes" solle eine von den christlichen Grundwerten getragene Basis stehen, schrieb Landeskomitee-Chef Joachim Unterländer am Mittwoch in München. Einer solidarischen und toleranten Gesellschaft müsse es gelingen, das Miteinander und die Integration im Freistaat zu fördern. Ähnlich äußerte sich Landes-Caritasdirektor Bernhard Piendl. Die Caritas sei als größter Sozialverband Bayerns für das neue Kabinett ein wichtiger Ansprechpartner. Piendl griff besonders das Thema Flüchtlinge auf. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mahnte er wegen dessen Zuständigkeit für Integrationsfragen: "Integrationspolitik darf sich nicht in Abschiebepolitik erschöpfen."

Der Bayerische Bauernverband gratulierte Michaela Kaniber zum neuen Amt als Landwirtschaftsministerin. Bauernpräsident Walter Heidl betonte: "Die Land- und Forstwirtschaft prägt Bayern wie kaum ein anderer Wirtschafts- und Gesellschaftsbereich. Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit mit Frau Kaniber, um die rund 100 000 bäuerlichen Familienbetriebe zu unterstützen und die Vielfalt auf den bayerischen Bauernhöfen zu erhalten."

Der Bund Naturschutz (BN) bedauerte die Entlassung von Umweltministerin Ulrike Scharf und dankte für ihr "überaus glaubwürdiges und starkes Engagement auch vor Ort für einen dritten Nationalpark in Bayern". Umweltminister Marcel Huber wünschte der BN viel Erfolg. Zu den größten Aufgaben zählten unter anderem der Schutz der Böden vor Überbauung. (KNA/we)
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