13.02.2018 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Zahl der Diebstähle aus Autos 2016 rückläufig Weniger geknackt

München. (jum) Die Zahl der Diebstähle aus Kraftfahrzeugen ist in den vergangenen Jahren bayernweit rückläufig. Wie das Innenministerium auf Anfrage von SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher mitteilte, wurden 2016 knapp 16 000 Fälle registriert, das sind rund 1700 weniger als 2014. Zahlen für 2017 liegen noch nicht vor. In der Oberpfalz sank die Zahl von 1925 im Jahr 2013 auf 1530. Mit 140 Autoeinbrüchen je 100 000 Einwohner lag der Bezirk damit hinter Mittelfranken auf Rang zwei. Die wenigsten Diebstähle aus Fahrzeugen gab es in Oberfranken (908). Bei den Einbrüchen entstand 2016 bayernweit ein Gesamtschaden von knapp 11,4 Millionen Euro. In der Oberpfalz waren es 865 000 Euro. Ziel der Diebstähle waren laut Innenministerium vor allem festinstallierte Navigationsgeräte sowie Airbags und Lenkräder. Auf diese Gegenstände haben es demnach vor allem osteuropäische Banden abgesehen.

von Agentur DPAProfil

Nach Einschätzung des Landeskriminalamts gehen die Einbrüche insgesamt je zur Hälfte auf Banden und Einzeltäter zurück. Die Aufklärungsquote lag konstant bei rund 15 Prozent. Im bundesweiten Vergleich werden in diesem Bereich bezogen auf die Einwohnerzahl in Bayern die mit Abstand wenigsten Taten verübt. Bei der Aufklärungsquote liegt Bayern mit an der Spitze. Das Ministerium appellierte an die Fahrer, ihre Autos immer abzusperren und keine "Tatanreize" wie offen im Fahrzeug liegende Geldbörsen zu schaffen.

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