29.04.2018 - 22:14 Uhr
Deutschland & Welt

Club muss gegen Braunschweig nachlegen - Über 40 000 Zuschauer erwartet Noch keine Bundesliga-Party

Nürnberg. Die erhoffte große Aufstiegsparty im eigenen Stadion kann es noch nicht geben. Aber im Heimspiel am Montag (20.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Braunschweig soll dem 1. FC Nürnberg der nächste Etappenerfolg auf dem Weg in die Fußball-Bundesliga gelingen. Der Fünf-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Holstein Kiel schrumpfte am Sonntag zunächst durch ein 5:1 des Tabellendritten in Ingolstadt auf zwei Punkte. Aber der Club kann gegen Braunschweig ja nachlegen.

von Agentur DPAProfil

Michael Köllner war in punkto Ingolstädter Schützenhilfe gegen Kiel schon im Vorfeld gelassen aufgetreten. "Ich kann ohnehin nicht beeinflussen, was auf anderen Plätzen passiert. Wir tun gut daran, uns auf unsere Dinge zu konzentrieren", sagte der 48 Jahre alte Trainer, der den Club zum alleinigen Rekordaufsteiger machen möchte. Achtmal hoch in die Bundesliga, das gab's noch nicht. Köllner setzt auch im drittletzten Saisonspiel auf eine Eigenleistung wie zuletzt beim aufstiegsreifen 3:1 im Topspiel in Kiel. Danach hatte er in der Euphorie sogar Platz eins als Ziel ausgerufen.

Zumindest für den zweiten direkten Aufstiegsplatz halten die Nürnberger beim spannenden Endspurt alle Trümpfe in der eigenen Hand. "Wir wollen jetzt alle drei Spiele gewinnen", sagte Ondrej Petrak, der gegen Braunschweig den verletzten Patrick Erras (Knie) ersetzen wird. "Wir wollen offensiv sein, wir spielen zuhause", verkündete der Mittelfeldspieler.

Tobias Werner, der mit dem FC Augsburg und dem VfB Stuttgart in die erste Liga aufstieg, mahnte seine Teamkollegen aber, im Endspurt emotional nicht zu überdrehen. "Zu viel Euphorie ist gefährlich", mahnte der Aufstiegsspezialist. Auch Köllner betrachtet das Spiel gegen die noch nicht geretteten Braunschweiger keinesfalls als Selbstläufer. Im Gegenteil: "Das wird ein ganz schwieriges Spiel. Braunschweig hat nur eine Niederlage mehr als wir kassiert und die zweitbeste Abwehr der Liga. Das ist ein Gegner, der um alles kämpft."

Über 40 000 Club-Anhänger wollen ihre Lieblinge lautstark Richtung Aufstieg treiben. "Ich bin guter Dinge, dass wir eine richtig gute Energie im Stadion haben und die Fans uns vehement unterstützen werden", sagte Köllner. "Wir haben uns eine gute Position erarbeitet. Wir wollen alles dafür tun, dass wir gewinnen", ergänzte der Trainer. Fabian Bredlow soll nach seiner Fingerblessur mit einem Spezialhandschuh wieder im Tor stehen können. Auch der zuletzt gesperrte Linksverteidiger Tim Leibold wird zurückkehren.

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