16.03.2018 - 22:32 Uhr
Deutschland & Welt

Der 1. FC Nürnberg will nach zwei Niederlagen am Stück in der 2. Fußball-Bundesliga mit ... "Nicht verkrampfen"

Der 1. FC Nürnberg will nach zwei Niederlagen am Stück in der 2. Fußball-Bundesliga mit Unbefangenheit wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dem SSV Jahn Regensburg fehlt noch ein Punkt zum Erreichen des Saisonziels - und das soll bei Union Berlin verwirklicht werden.

Das war der entscheidende Treffer vom Bielefelder Konstantin Kerschbaumer (rechts) zur 0:1-Niederlage der Nürnberger. Das soll diesmal nicht passieren, denn gegen Darmstadt möchte der Club zurück in die Erfolgsspur. Bild: Friso Gentsch/dpa
von Agentur DPAProfil

Nürnberg/Regensburg. "Lockerheit und Freiheit haben unser Spiel in dieser Saison ausgezeichnet. Deshalb gilt es, nicht zu verkrampfen", riet Trainer Michael Köllner vor dem Duell am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den abstiegsbedrohten SV Darmstadt 98. "Du brauchst eine hohe Zweikampfstärke, du brauchst eine hohe Laufstärke, damit du am Ende Darmstadt besiegen kannst." Die Nürnberger sind seit drei Partien sieglos, haben als Zweiter aber weiter gute Aufstiegschancen. "Wir haben keine Krise", stellte Köllner klar. "Wir haben aber sicher ergebnistechnisch und vielleicht auch in unserem Leistungsbild die Dinge nicht so eingefahren, wie wir uns das nach den zurückliegenden vielen erfolgreichen Spielen vorher gewünscht haben."

Köllner warnte vor den Gästen aus Hessen. "Darmstadt ist ein unangenehmer Gegner. Sie stehen zu Unrecht so weit unten", befand der Club-Coach. Unter Dirk Schuster spiele das Team "einen kompakten, schnörkellosen Fußball. Sie haben ihre Qualitäten bei Standards."

Auf einem neu verlegten Rasen im Max-Morlock-Stadion wollen die Franken, die zuletzt dreimal ohne Torerfolg blieben, wieder ein Erfolgserlebnis feiern. "Vor ein paar Wochen waren wir noch der beste Sturm der Liga, jetzt gilt es selbstbewusst weiterzumachen", forderte Rechtsverteidiger Enrico Valentini. In der Hinrunde siegte der FCN mit 4:3 in Darmstadt.

Köllner muss neben den Langzeitverletzten nur auf Allrounder Eduard Löwen nach der fünften Gelben Karte verzichten. Schuster werden Angreifer Felix Platte (Muskelbündelriss in der Wade) und Defensivroutinier Peter Niemeyer (Fersenverletzung) fehlen. Fraglich ist noch Mittelfeldspieler Marvin Mehlem, den zuletzt eine Grippe außer Gefecht gesetzt hat.

"Wir sind erstmals in dieser Saison in Schlagdistanz", sagt Jahn-Trainer Achim Beierlorzer. Das Ziel, 40 Punkte, sei zum Greifen nahe und soll am Samstag, 13 Uhr, bei Union Berlin erreicht werden. "Wir fahren nach Berlin und wollen da etwas Zählbares mitnehmen", fordert der Coach. Er weiß, dass es nicht einfach werden wird, hat der Jahn doch das Hinspiel im eigenen Stadion mit 0:2 verloren. Die Berliner sind derzeit auf Platz acht, vier Punkte hinter dem Jahn.

Gute Neuigkeiten gibt es vom Regensburger Kader. "Wir haben alle Spieler im Mannschaftstraining, das ist eine überragende Situation", freut sich Beierlorzer. Auch Kevin Hoffmann sei wieder mit dabei. Das befeuert natürlich auch den Kampf um die Plätze, wie der Jahn Trainer weiß: "Der Konkurrenzkampf ist groß." Eine Situation, die noch mehr aus jedem Spieler herauskitzeln dürfte.

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