05.01.2018 - 23:02 Uhr
Sport

Eishockey: Bitterer Punktverlust für die Blue Devils Weiden gewinnt bei Schlusslicht Miesbach erst in der Verlängerung mit 4:3

Miesbach. Dieser Punktverlust tut vielleicht noch richtig weh! Die Blue Devils kamen am Freitagabend bei Schlusslicht TEV Miesbach erst in der Verlängerung zu einem 4:3 (2:1, 0:1, 1:1, 1:0)-Erfolg und ließen damit im Kampf um die Play-off-Qualifikation einen wichtigen Zähler liegen. Vier Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erzielte der Miesbacher Peter Kathan mit sechs gegen fünf Mann den 3:3-Ausgleich. In der "Overtime" sorgte dann Josef Straka für den Zusatzpunkt.

Das Hinspiel (Szene) gegen den TEV Miesbach gewannen die Blue Devils mit 8:4. Am Freitag kamen die Weidener beim abgeschlagenen Schlusslicht erst in der Verlängerung zu einem 4:3-Erfolg. Bild: Gebert
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Vor 280 Zuschauern gingen die Gastgeber in der 7. Minute durch Sebastian Deml in Überzahl in Führung. Mit zwei Powerplay-Toren wendeten Vitali Stähle (10.) und Martin Heinisch 13.) das Blatt. Sicherheit kam dadurch aber nicht ins Spiel der Blue Devils. "Wir waren das gesamte Spiel nicht hundertprozentig konzentriert", bilanzierte Trainer Milan Mazanec. Sieben Sekunden vor Ende des zweiten Drittels traf Peter Kathan zum 2:2. In der Schlussphase schien sich für die Gäste doch noch alles zum Guten zu wenden, als Matt Abercrombie (59.) mit dem dritten Überzahltor das 3:2 markierte. Doch vier Sekunden vor der Schlusssirene schlug Kathan noch einmal zurück.

Die Blue Devils sind jetzt mit 38 Punkten wieder auf Rang acht, nachdem der EV Lindau (9./36) beim EV Landshut mit 1:5 unterlag. Am Sonntag (Beginn 18.30 Uhr) müssen die Weidener im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten EHC Waldkraiburg unbedingt einen Dreier einfahren. Lindau spielt ebenfalls zu Hause gegen den EV Regensburg (7./43). Beim Hauptrundenfinale in einer Woche hat das Team vom Bodensee das vermeintlich leichtere Programm (in Miesbach und gegen Memmingen). Die Blue Devils spielen zunächst in Deggendorf und erwarten dann den Lokalrivalen Selber Wölfe.

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