Konsequenz aus dem miserablen Saisonstart
Ingolstadt feuert Walpurgis

Maik Walpurgis ist nicht mehr Trainer des FCI. Bild: Tobias Hase/dpa
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Bayern
22.08.2017
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Ingolstadt. Nach dem brutalen Absturz in der 2. Bundesliga hat sich der FC Ingolstadt von Trainer Maik Walpurgis getrennt und den bisherigen Amateurcoach Stefan Leitl vorerst zum neuen Chef gemacht. Die als Aufstiegsfavorit gestarteten Schanzer reagierten damit nur zwei Tage nach dem peinlichen 2:4 gegen den SSV Jahn Regensburg auf das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz im Fußball-Unterhaus. Seine unangenehme erste Bewährungsprobe muss Leitl gleich im Kellerduell des Absteigers in Fürth bestehen.

"Nach dem schlechten Start in die Saison fehlt uns die Überzeugung, dass eine Trendwende in der bestehenden Konstellation eingeleitet werden kann", begründete Geschäftsführer Harald Gärtner die Trennung von Walpurgis und dessen Assistent Ovid Hajou. "In der gemeinsamen Zeit haben wir Maik Walpurgis menschlich und fachlich sehr schätzen gelernt, sodass wir uns die Entscheidung in den Gremien nicht leicht gemacht haben. Doch nach intensiver Analyse der Entwicklungen sahen wir uns zu diesem Schritt gezwungen." Drei Monate nach dem Abstieg aus der Bundesliga hat Ingolstadt mit drei Niederlagen einen absoluten Fehlstart hingelegt und läuft schon jetzt Gefahr, die Rückkehr in die Eliteklasse zu verspielen. Walpurgis ist nach Gertjan Verbeek (VfL Bochum) und Thomas Letsch (FC Erzgebirge Aue) bereits der dritte Trainer in der aktuellen Zweitligasaison, der vorzeitig gehen muss.

Walpurgis hatte die Schanzer im vergangenen November als Nachfolger von Markus Kauczinski übernommen, der erst nach zehn sieglosen Spielen mit nur zwei Punkten freigestellt wurde. Der 43-Jährige stabilisierte den FCI danach zwar, konnte den Abstieg aber auch nicht mehr verhindern. Mit dem Neuaufbau und vor allem der geänderten Erwartungshaltung an die Mannschaft scheiterte Walpurgis nun.
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