29.10.2017 - 20:40 Uhr
Sport

SpVgg SV Weiden siegt 2:0 in Unterfranken Schwarz-blauer Jubel in Sand

Seit einigen Wochen ist bei der SpVgg SV Weiden mächtig Sand im Getriebe. Da muss schon ein Gastspiel im unterfränkischen Sand her, um wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern.

Fuß oder Hand? Der Weidener Torwart Dominik Forster ist einen Tick eher am Ball als der Sander Florian Gundelsheimer (links, im Zweikampf mit dem Weidener Martin Bächer). Bild: Ralf Naumann
von Sebastian SchellProfil

Sand. Na also es geht doch. Die SpVgg SV Weiden hat den erhofften Befreiungsschlag geschafft und nach sechs sieglosen Spielen mit dem 2:0 beim 1. FC Sand wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Benjamin Werner und Josef Rodler sorgten mit ihren Treffern für den wichtigen Dreier beim davor punktgleichen Tabellennachbarn.

Trainer Stefan Fink war nach dem Spiel erleichtert: "Es war die erwartet schwere Aufgabe. Meine Jungs haben die Vorgaben umgesetzt und sich das heute erarbeitet. Der Sieg tut uns natürlich gut." Sein Gegenüber Uwe Ernst zog ein ähnliches Fazit: "Die Niederlage war ein wenig unglücklich, nichtsdestotrotz aber auch sehr verdient. Weiden hat mehr investiert." Bei der Wasserwerk-Elf ersetzte Martin Bächer den erkrankten Martin Polom in der Innenverteidigung, ansonsten agierte die gleiche Startelf wie beim 2:2 gegen den TSV Großbardorf. Der Auftakt bei windigen Bedingungen im See-Stadion verlief für die SpVgg SV nach Maß. Nach einer kurz ausgeführten Eckballvariante nickte Benjamin Werner früh zur Weidener Führung ein (10.).

"Wir waren von der ersten Minute an aggressiv und sofort im Spiel, das 1:0 gab uns zusätzlich Sicherheit", war Fink mit der Anfangsphase seines Teams zufrieden. Diese Sicherheit spiegelte sich in viel Ballbesitz und guter defensiver Ordnung wider. Die SpVgg SV hielt die Heimelf weit vom eigenen Tor fern und setzte immer wieder Nadelstiche in der Offensive. Josef Rodler hatte dabei die beste Gelegenheit, verzog aber knapp (36.). Kurz vor der Pause schwächten sich die Unterfranken selbst. Johannes Bechmann stoppte einen Alleingang von Christoph Hegenbart an der Mittellinie im Fallen mit der Hand. Die Folge war der zehnte Platzverweis dieser Spielzeit für Sand. Mit einem Mann mehr drückten die Oberpfälzer nach dem Pausentee vehement auf den zweiten Treffer. Rodler (49.) und Florian Rupprecht (52.) zielten aber zu ungenau und Johannes Scherm scheiterte an Torwart Simon Mai (55.). "In dieser Phase hätten wir es einfacher haben können und die Entscheidung herbeiführen müssen. Wir haben zu viele Chancen liegen lassen", bemängelte Fink.

Auf der anderen Seite bekam Sand mehr und mehr Oberwasser. Die SpVgg SV verlor ein wenig die Kontrolle und schenkte der Heimelf zu viele Standardsituation. Richtige Hochkaräter hatte Torhüter Dominik Forster aber nicht zu entschärfen. Für Ruhe sorgte dann Rodler. Einen starken Sololauf von Thomas Wildenauer über die rechte Flanke musste Rodler aus zwei Metern nur noch über die Linie drücken (76.). Das war die Entscheidung und beide Teams freundeten sich mit diesem Ergebnis an. Wie im Hinspiel stand die Null bei der SpVgg SV. Dazu verschafften sich die "Schwarz-Blauen" im Abstiegskampf ein wenig Luft. Am Samstag gastiert mit dem SC Eltersdorf der Tabellenzweite im Sparda-Bank-Stadion.1.FC Sand: Mai, Bechmann, Gundelsheimer, D. Schlereth, Karmann, Nöthling (82. A. Schmitt), McCullough, Müller, Leim, Rippstein (57. T. Schlereth), D. Schmitt

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