Vor dem Spitzentreffen Bayern - BVB
Ohne Vidal zur Meister-Sause?

Die "Schüssel" würde es für die Bayern am Samstagabend noch nicht geben, aber die Meisterschaft könnten sie schon gegen Dortmund perfekt machen. Allerdings muss da auch noch Schalke mitspielen. Bild: Matthias Balk/dpa
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Bayern
30.03.2018
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Erst Titeljubel gegen Dortmund, dann ein Sieg beim FC Sevilla: Der FC Bayern freut sich auf zwei große Duelle. Der BVB will dem übermächtigen Rivalen den schnellen Meister-Spaß nur zu gerne verderben. Eine kuriose Münchner Serie könnte ein Ende finden.

München. Zu Hause ist es doch am schönsten - erst recht im deutschen Clásico. 18 Jahre nachdem der FC Bayern letztmals vor heimischer Kulisse Meister wurde, wäre ein Sieg gegen Borussia Dortmund und damit möglicherweise das Ende dieser kuriosen Serie ganz nach dem Geschmack des Rekordtitelgewinners. "Mit dem Spiel fängt die heiße Phase im April an. Es wäre schon sehr gut, wenn wir in diese mit einem Sieg starten würden", sagte Trainer Jupp Heynckes vor dem 1800. Bundesligaspiel der Münchener.

"Die Fans verdienen, dass wir den Titel zuhause holen", sagte Bayern-Flügelstürmer Arjen Robben in der Hoffnung auf den raschen Vollzug der 28. deutschen Fußball-Meisterschaft. Der zuletzt wegen eines zwickenden Nerves pausierende BVB-Schreck ist gegen den Lieblingsgegner wieder fit und freut sich auf "die großen Spiele" in den kommenden Wochen. Gleich am Dienstag geht es mit dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions-League beim FC Sevilla mit dem nächsten Highlight weiter.

Im Liga-Gipfeltreffen am Karsamstag (18.30 Uhr/Sky) haben die Münchener die Meisterschaft aber nur dann durch einen Sieg in der eigenen Hand, wenn der FC Schalke 04 zuvor sein Heimspiel gegen den SC Freiburg nicht gewinnt. "Für uns ist es sekundär, ob wir morgen oder nächste Woche oder übernächste Woche Deutscher Meister werden. Ich sehe das ganz relaxed", wiegelte Heynckes ab. Zuletzt kürten sich die Bayern im Jahr 2000 noch im Olympiastadion vor den eigenen Fans zum Meister. Die elf Championate danach machten sie entweder auf dem Sofa (einmal) oder in einem Auswärtsspiel (zehn Mal) perfekt.

Die Borussen um den in der Liga noch ungeschlagenen Peter Stöger haben auf jeden Fall etwas gegen österlichen Meisterjubel der Münchener Bayern. Der Österreicher rechnet dabei in der Allianz-Arena aber nicht mit den Einsätzen der angeschlagenen Marco Reus und Ömer Toprak. Heynckes muss auf Arturo Vidal (Oberschenkelprellung) und Juan Bernat (Kapselreizung) verzichten. Jérôme Boateng, der leicht angeschlagen vom DFB-Team zurückkehrte, ist dagegen einsatzbereit.
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