05.02.2017 - 20:16 Uhr
Sport

Weidener Dennis Lippert nach Club-Debüt im Kurzinterview "Habe geahnt, dass ich in der Startelf stehen könnte"

Die letzten vier Wochen wird Dennis Lippert nie vergessen: Mitte Januar flog der junge Weidener mit den Profis des 1. FC Nürnberg ins Trainingslager nach Spanien, vergangene Woche saß er erstmals auf der Bank. Am Samstag feierte der 20-Jährige sein Debüt in der Startelf des Clubs.

Dennis Lippert (Zweiter von links) mitten in der Nürnberger Jubeltraube. Gemeinsam mit Tim Matavz (von links), Patrick Kammerbauer, Kevin Möhwald und Lukas Mühl freut er sich über den Treffer zum 2:1. Bild: dpa
von Josef Maier Kontakt Profil

Sabiri mit Doppelpack

Und das gleich mit einem Erfolg, denn die Nürnberger siegten beim FC Heidenheim mit 3:2. Trainer Alois Schwartz hatte eine ganz junge Truppe auf der Ostalb aufgeboten. Neben Dennis Lippert standen auch Lukas Mühl, Patrick Kammerbauer und Abdelhamid Sabiri in der Anfangself. Und die Jungs machten richtig Freude. Sabiri traf zwei Mal (4./79.), Kammerbauer, der auf rechts für den verletzten Miso Brecko verteidigte, war ebenfalls erfolgreich (68.). Die Gastgeber hatten zwischenzeitlich durch Tim Kleindienst (41.) ausgeglichen. John Verhoek machte in der Nachspielzeit noch das 2:3.

Voll des Lobes war auch Georg Margreitter, der mit seinen 28 Jahren schon fast ein Oldie in der Mannschaft war: "Das ist eine richtig coole Story. Das freut mich wirklich sehr für die Burschen." Sabiri war der gefeierte Held, gab sich aber ganz bescheiden: "Die Mannschaft macht mich stark, der Trainer macht mich stark. Sie geben mir die Chance, mich zu beweisen."

Schwartz gab auch Lippert erstmals die Chance, sich zu beweisen. Der Weidener, der für den verletzten Laszlo Sepsi auf der linken Abwehrseite aufgeboten wurde, fügte sich nahtlos ins Teamgefüge ein. Nach 84 Minuten wurde er für Neuzugang Constant Djakpa (ehemals Eintracht Frankfurt) ausgewechselt.

Noch einiges verbessern

Nach der Rückkehr aus Heidenheim am Samstagabend war der Oberpfälzer immer noch total happy. Er weiß aber auch, dass er noch einiges verbessern muss, wie er im Kurzinterview verriet:

Hallo Dennis, den 4. Februar werden Sie ganz fest in Ihrem Kalender markieren, oder?

Dennis Lippert: Das ist natürlich der schönste Tag in meiner noch jungen Karriere. Das ist doch klar.

Hat sich das Debüt irgendwie angedeutet?

Ich habe geahnt, dass ich in der Startelf stehen könnte. Ich stand in dieser Woche im Training oft in der ersten Elf.

Und wann hat es Ihnen der Trainer mitgeteilt?

Erfahren habe ich es am Freitag im Hotel.

Sie haben lange auf diesen Moment hingearbeitet. Kann man da cool bleiben?

Ich war schon etwas aufgeregt, aber nicht total nervös. Die Vorfreude war ja auch da.

Und was hat der Trainer gesagt?

Der Trainer hat mich bei meiner Auswechslung beglückwünscht. Er sagte, es sei ein gutes Debüt gewesen. Weiter haben wir noch nicht gesprochen.

Der Trainer merkte aber auch vergangene Woche nach dem Dresden-Spiel an, dass Sie körperlich noch nicht so weit seien, noch etwas tun müssten ...

Ich weiß, dass ich körperlich noch zulegen muss. In der zweiten Liga geht's schon richtig zur Sache.

Das ist natürlich der schönste Tag in meiner noch jungen Karriere.Startelf-Debütant Dennis Lippert

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