14.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"1914 fff": Ausstellung der Siegfried-Wagner-Gesellschaft im Neuen Rathaus - Einschneidende ... Vom Fahnenschwur zur Friedens-Hymne

von Holger Stiegler (STG)Profil

Die Internationale Siegfried-Wagner-Gesellschaft zeigt parallel zu den Bayreuther Festspielen noch bis 29. August die Ausstellung "1914 fff - Siegfried Wagner: Vom Fahnenschwur zur Friedens-Hymne".

Sie ist in der Ausstellungshalle des Neuen Rathauses, Luitpoldplatz 13, zu sehen. Das Jahr 1914 und die darauffolgende Zeit bedeuteten in vielerlei Hinsicht einschneidende Veränderungen im Leben Siegfried Wagners.

Mit Beginn dieses Jahres lief die Schutzfrist für seine Oper "Parsifal" aus, zuvor erregte der sogenannte Beidler-Prozess große Aufmerksamkeit. Aus dem Abbruch und der anschließenden jahrelangen Unterbrechung der Festspiele resultierten für die Familie Wagner erhebliche wirtschaftliche Einbußen.

Andererseits heiratete Siegfried Wagner 1915 - und Wieland sowie Friedelind, die ersten beiden Kinder Siegfried und Winifred Wagners, kamen noch während des Ersten Weltkriegs zur Welt.

Überdies komponierte Siegfried Wagner drei zentrale Werke, die mit den Kriegsereignissen und mit der politischen Situation der Zeit in Zusammenhang stehen: "Der Fahnenschwur", "Friedens-Hymne" und die Oper "Der Friedensengel" ("fff"). Uraufgeführt wurden seine Opern "Sonnenflammen", "Schwarzschwanenreich" sowie das noch 1915 vollendete op. 11 - "An Allem ist Hütchen Schuld!".

Die Ausstellung der Kuratoren Achim Bahr, Peter P. Pachl und Skarlett Röhner nimmt Bezug auf die 100. Wiederkehr des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges. Auf über 30 Ausstellungsbahnen, in Vitrinen und mit zwei eigens dafür in Auftrag gegebenen, animierten Filmen zu Siegfried Wagners Kompositionen "Der Fahnenschwur" und "Friedens-Hymne" dokumentiert die bislang umfangreichste Schau der Internationalen Siegfried-Wagner-Gesellschaft Fotos, Zeichnungen, Partituren, Texte und Gemälde. Ergänzt wird das Ganze durch Tonbeispiele.

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