18.04.2018 - 21:18 Uhr
Deutschland & Welt

2000 Einsatzkräfte am Münchner Hauptbahnhof Üben für den Ernstfall

München. Rund 2000 Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter haben am Münchener Hauptbahnhof den Ernstfall geprobt: Unter realen Bedingungen mit Schutzausstattung, Schreckschüssen, blutig geschminkten Verletzten und Blaulicht übten sie in der Nacht zum Mittwoch das Vorgehen bei einem Terrorangriff oder Amoklauf. Schwerpunkt der Aktion "Lelex" sei die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen gewesen, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Anschluss an den Hauptteil der Übung - das Überwältigen der fiktiven Täter. Ähnliche Übungen hatte es zuletzt auch in anderen Städten gegeben.

2000 Einsatzkräfte nahmen an der Großübung "Lelex" am Münchner Hauptbahnhof teil und probten den Ernstfall. Bild: Sven Hoppe/dpa
von Agentur DPAProfil

Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä und der Leiter der Bundespolizeidirektion München, Karl-Heinz Blümel, zogen eine positive Zwischenbilanz. Die Polizisten hätten professionell und schnell gehandelt, sagte Blümel. Die Übung soll nun nachbereitet werden, um zu ermitteln, wo Abläufe noch verbessert werden müssen.

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