27.03.2017 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Brandausbruch auf landwirtschaftlichem Gehöft in Lienlas Tiere stehen im Rauch

Lienlas. (mde) Die Einsatzmeldung "B 3 - Brand landwirtschaftliche Scheune" schreckte am Montag gegen 13.35 Uhr die Einsatzkräfte auf. Der Besitzer hatte kurz davor selbst den Brand bemerkt. "Eine Brandbekämpfung ohne Atemschutz war aufgrund der starken Rauchentwicklung unmöglich", berichtet der Lienlaser Kommandant und Einsatzleiter, Robert Sieber. Durch das schnelle Eingreifen konnten das Feuer in einem Technikraum, der an die Stallung angebaut ist, schnell gelöscht werden.

Mit Hochleistungslüftern gingen die Brandschützer gegen den Rauch in der Stallung vor, so dass die Tiere mit frischer Luft versorgt wurden. Bild: mde
von Michael DenzProfil

Der Rauch drang zunächst zwar auch in die Stallung ein, doch dank fünf Hochleistungslüftern mussten die Tiere nicht evakuiert werden. Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Lienlas, Kirchenpingarten, Kirmsees, Weidenberg, Immenreuth und Punreuth vor Ort, Laut dem Pressesprecher der Feuerwehren des Landkreises Bayreuth, Gerhard Eichner, ein Vorteil der Integrierten Leitstelle: Durch die kurzen Anfahrtswege seien schnell viele Einsatzkräfte verfügbar. Auch Kirchenpingartens Bürgermeister war sich sicher: "Das nicht mehr passiert ist, ist allein den Feuerwehren zu verdanken."

Die Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land, die mit einer Streife vor Ort waren, schätzen den Schaden auf rund 15 000 Euro. "Ein Kühlaggregat im Technikraum wurde total beschädigt", wusste Kommandant Sieber. Dieses war laut Polizei wohl auch der Auslöser.

Zur Absicherung war ein Rettungswagen aus Bayreuth vor Ort. Auch machten sich Kreisbrandrat Hermann Schreck, Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmid sowie die Kreisbrandmeister Kristijan Pauthner (Bayreuth) und Florian Braunreuther (Tirschenreuth) ein Bild von der Lage und unterstützten die Einsatzleitung. Gegen 14.45 Uhr rückten die ersten Einsatzkräfte wieder ab.

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