27.04.2016 - 02:00 Uhr
Deutschland & Welt

Diskussion um Essensversorgung von Bürgern Letzten Schritt noch nicht gemacht

Mehlmeisel. Der letzte Abschnitt für die Wiederbelebung der Essensversorgung von Bürgern in der Gemeinde fehlt noch. Bürgermeister Franz Taubner informierte den Gemeinderat im Januar darüber, dass eine örtliche Metzgerei diesen Service eingestellt habe. Eine Bedarfsabfrage wurde gestartet und Gastronomen und Lieferanten angeschrieben. Das Ergebnis teilte der Rathauschef am Montag mit.

von Bernhard KreuzerProfil

Zehn mögliche Vereinsgaststätten, Gaststätten und Metzgereien wurden aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Aus dem kommunalen Bereich gab es keinen Interessenten, bedauerte Tauber. Zwei Angebote aus Neusorg und Ebnath erreichten das Rathaus, jedoch mit der Einschränkung, das Essen selbst nicht ausliefern zu können. Elf Bürger würden das Angebot annehmen, allerdings nicht täglich, informierte Verwaltungsleiter Richard Lehnert. Denkbar wäre, das Essen von Ehrenamtlichen ausfahren zu lassen. Ein Problem könnten Hygienevorschriften sein. Peter Hautmann (CSU) forderte, diese Frage mit dem Landratsamt zu klären.

Der Vorschlag von Michael Ehlich (CSU), das Essen von Bauhofmitarbeitern verteilen zu lassen, löste bei Bürgermeister Franz Tauber keine Zustimmung aus. Der Bauhof würde zu sehr blockiert, zu zeitraubend sei für die Mitarbeiter dieser Dienst. Er überlegte auch, diesen Essensservice nicht alleine auf ältere Bürger zu beschränken. Der Kindergarten und jüngere Menschen könnten einbezogen werden. Der dritte Schritt, die Verteilung, steht nach einer weiteren Bedarfsermittlung an.

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