FC Bayern erpresst
Neue Haftstrafe für „Besenstielräuber“

Der sogenannte "Besenstielräuber" hatte versucht, den FC Bayern München zu erpressen. Bild: dpa
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Bayern
21.12.2016
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München. Der als "Besenstielräuber" in den 1990er Jahren bekannt gewordene Mann muss wegen einer versuchten Millionen-Erpressung des FC Bayern München erneut hinter Gitter. Er wurde am Dienstag zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Das Landgericht München I sprach den inzwischen 64 Jahre alten Mann wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung des deutschen Fußball-Rekordmeisters schuldig.

Zu Gunsten des Angeklagten legte das Gericht das umfassende Geständnis aus, wie der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung sagte. Verschärfend sei dagegen ein Teppichmesser gewertet worden, das bei der Übergabe der Beute im Auto gelegen habe. Und seine Vorstrafe: Der Mann hatte in den 90er Jahren Banken im Raum München und im Oberland überfallen. Er sperrte dabei Bankangestellte in Putzräume und blockierte die Tür mit einem Besenstiel. Dafür kassierte er 13 Jahren und sechs Monate Haft.
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