Gegenstände aus Zwangsvollstreckungen ersteigern
Justiz setzt auf Internetz-Auktionen

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Bayern
16.04.2018
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München. Bayerns Gerichtsvollzieher und Behörden setzen bei der Versteigerung von zwangsvollstreckten Gegenständen erfolgreich auf das Internet. Über die Online-Plattform justiz-auktion.de seien im vergangenen Jahr rund 756 000 Euro erlöst worden - 45 Prozent mehr als im Jahr zuvor. "Dies ist ein hervorragendes Ergebnis im Interesse von Schuldnern, Gläubigern und der Staatskasse", sagte Justizminister Winfried Bausback (CSU) am Montag in München laut Mitteilung. Es sei für Schuldner und Gläubiger gleichermaßen wichtig, dass bei Versteigerungen ein möglichst hoher Erlös erzielt wird. "Nur so können Schulden schnellstmöglich reduziert werden", so Bausback. Auktionen im Internet seien dafür ein ideales Mittel, da es im Vergleich zu klassischen Versteigerungen einen höheren Bieterkreis gebe.

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