23.01.2018 - 22:16 Uhr
Deutschland & Welt

Große Lawinengefahr in den Alpen: Straßen gesperrt

Garmisch-Partenkirchen. In den Allgäuer, Ammergauer, Werdenfelser und teils auch in den Berchtesgadener Alpen galt am Dienstag erneut Warnstufe vier von fünf, wie der Lawinenwarndienst Bayern mitteilte. Für den übrigen bayerischen Alpenraum wurde die Warnstufe auf drei zurückgenommen, das bedeutet aber weiter erhebliche Gefahr. Mit der Selbstauslösung von Lawinen sei zu rechnen, hieß es. Unterhalb von 1600 Metern komme es zur Selbstauslösung von nassen Schneebrett- und Lockerschneelawinen. Vor allem an der Grenze zu Österreich bedrohten Schneemassen mehrere Straßen. In Mittenwald war die Bundesstraße 2 sowie eine kleinere Straße nach Scharnitz in Österreich gesperrt. Auch die Bundesstraße 307 bei Kreuth, weitere Straßen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sowie rund um den Sylvensteinspeicher waren nicht befahrbar, obwohl Lawinen gesprengt wurden. "Aktuell wissen wir bei keiner dieser Straßen, wann sie wieder geöffnet werden können", sagte der Sprecher. "Wenn man Richtung Süden will, ist die Inntal-Autobahn derzeit die beste Wahl." Am Wochenende waren bei drei Lawinenabgängen in Oberbayern mehrere Skifahrer verletzt worden, einer starb. Bild: Angelika Warmuth/dpa

von Agentur DPAProfil
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