02.05.2016 - 02:10 Uhr
Deutschland & Welt

Hubert Weiger bleibt Landesvorstand des Bund Naturschutz Bayern „Vordenker für Naturschutz“

Er ist seit mehr als 40 Jahren das Gesicht des Bund Naturschutz in Bayern. Die nächsten vier Jahre wird sich daran nichts ändern. Das haben die Delegierten entschieden.

Der Chef der Umweltorganisation BUND, Hubert Weiger, wurde für weitere vier Jahre im Amt des Landesvorsitzenden bestätigt. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Deggendorf. Hubert Weiger bleibt Vorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern. Mehr als 200 Delegierte wählten am Samstag in Deggendorf den Vorstand für die nächsten vier Jahre. Weiger erhielt 95 Prozent der Stimmen, seine Stellvertreter bleiben Doris Tropper und Sebastian Schönauer. Unter den fünf Beisitzern gibt es drei neue Mitglieder: Kathy Mühlebach-Sturm (Kreisgruppe Landshut), Beate Rutkowski (Kreisgruppe Traunstein), und Karl Haberzettl (Kreisgruppe Passau). Beisitzer bleiben Christian Hierneis (Kreisgruppe München) und Winfried Berner. Den Vorstand komplettiert die Abgesandte der Jugendorganisation Ruth Heeren.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) wurde auf der Delegiertenversammlung freundlich empfangen. Es sei wichtig, ein Bewusstsein für die Qualität von Lebensmitteln zu schaffen, waren sich Brunner und Weiger einig. "Beim Motoröl wird nicht gespart, aber beim Salatöl", sagte Weiger. Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf gratulierte Weiger zur Wiederwahl: "Seit nun 45 Jahren steht Hubert Weiger als Garant und Vordenker für Naturschutzarbeit, auf die man sich verlassen kann."

Im Fokus der Versammlung stand das Thema Landwirtschaft. In ihrem Leitantrag fordern die Naturschützer die Parlamentarier auf EU-, Bundes- und Landesebene auf, eine klare Richtungsänderung für eine Agrarwende einzuläuten. In Bayern, so die Aussage des Antrags, sei es bisher nicht gelungen, das Höfesterben zu stoppen oder die negativen Auswirkungen industrieller Landbewirtschaftung zu verringern. Landwirtschaftsminister Brunner bekannte sich erneut zu seinem Ziel, die Produktion von Biolebensmitteln in Bayern bis 2020 zu verdoppeln.

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