14.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

IHK-Konjunkturbefragung von Optimismus geprägt - Unternehmer rechnen mit wachsender Nachfrage Beste Wirtschaftslage

von Holger Stiegler (STG)Profil

Mit 131 Punkten steigt der Konjunktur-Klima-Index im IHK-Gremium Bayreuth um acht Punkte gegenüber der Jahreswende. Das heißt: In keiner anderen Region wird die Geschäftslage so positiv eingeschätzt wie im Raum Bayreuth.

45 Prozent der Unternehmen beurteilen die Geschäftslage positiv, drei Prozent negativ. Die Inlands- und Auslandsnachfrage trägt gleichermaßen zu dieser positiven Einschätzung der Lage bei.

So wurde der Export vor allem durch die Nachfrage aus dem asiatischen Raum befeuert. "Produkte und Dienstleistungen aus der Region Bayreuth sind im In- und Ausland gleichermaßen gefragt. Gute Voraussetzungen für ein stetiges Wachstum auf gesunder Basis", heißt es in der aktuellen Studie der IHK Oberfranken Bayreuth.

Die Auslastung entwickelt sich positiv, Sorge bereitet dem Großteil der Unternehmen jedoch die Entwicklung der Kostenseite. Diese würden die Erträge drücken und die Produktivität der Betriebe hemmen. Gerade die deutlich günstigeren Strompreise in anderen Industrie-Nationen würden die Konkurrenzfähigkeit der Betriebe im internationalen Geschäft massiv beeinträchtigen.

Die Firmen im Wirtschaftsraum Bayreuth rechnen auch in den kommenden Monaten mit einer positiven Entwicklung. Während vier Prozent der Bayreuther Unternehmer mit einer rückläufigen Konjunkturentwicklung rechnen, ist ein Viertel der Befragten optimistisch, dass sich die Konjunkturlage weiter verbessert. Getragen werden diese Erwartungen von der überaus positiven Auftragslage aus dem In- und Ausland.

Die Betriebe rechnen mit wachsender Nachfrage in allen wichtigen Zielregionen. Dank dieses Interesses hoffen die Unternehmer auch mit einer steigenden Auslastung der Kapazität. Auftragslage und Auslastung werden nach Einschätzung der Befragten zu mehr Investitionen im In- und Ausland führen.

In erster Linie planen die Firmen dabei Ersatzbeschaffungen, aber auch Investitionen in Produktinnovationen spielten eine wichtige Rolle. Die Entwicklung hat natürlich ebenso Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Auch in den kommenden zwölf Monate planen die Unternehmen Neueinstellungen.

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