Landesgartenschau in Würzburg
Neu Stadtteil auf ehemaligen US-Areal

Die Luftbildaufnahme von September 2017 zeigt das Gelände auf dem Würzburger Hubland, auf dem einst US-Soldaten arbeiteten und mit ihren Familien lebten. Aus dem Gelände ist nun nicht nur das Areal für die Würzburger Landesgartenschau 2018, sondern zudem ein neuer Stadtteil geworden. Bild: S. Diller/Stadt Würzburg /dpa
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Bayern
11.01.2018
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Würzburg. Von der ehemaligen US-Kaserne zum modernen Stadtteil: Die bayerische Landesgartenschau 2018 in Würzburg ist ein Musterbeispiel für eine grüne Stadtentwicklung, die Leben, Arbeiten und Erholen verbinden soll. Noch wird auf dem Gelände des neuen Stadtteils Hubland gebaggert, gebaut und gepflanzt. In drei Monaten, am 12. April, soll die Landesgartenschau (LGS) dann eröffnet werden. "Es wird alles fertig, was fertig sein muss. Der Winter hat uns bislang relativ gnädig begleitet. Wir konnten durchbauen", sagte LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll. Bis 2024 sollen 4500 Menschen in dem Stadtteil ihr Zuhause gefunden haben. In der Nachbarschaft erobern sich die Universität Würzburg und wissenschaftliche Institute ihren Platz. Aus dem einstigen US-Stützpunkt ist ein fast 28 Hektar großes LGS-Gelände geworden. 21 Hektar davon bleiben den Würzburgern als neuer Stadtpark nach der Schau erhalten. Die Fläche ist so groß wie fast 30 Fußballfelder. "Die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers ist in der Konsequenz sicher noch nicht bei anderen Landesgartenschauen passiert", sagte Knoll weiter.

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