30.01.2017 - 20:10 Uhr
Deutschland & Welt

Lienlaser Wehr schmiedet Pläne für neues Gerätehaus: Für private Feiern öffnen

Lienlas. Klotzen statt kleckern hieß es im vergangenen Jahr für die Mitglieder der Wehr. Wie Vorsitzender Peter Haberkorn berichtete, prägte vor allem die Errichtung und Fertigstellung des neuen Gerätehauses die zurückliegenden Monate. So war die Jahreshauptversammlung in dessen Schulungsraum eine Premiere. Das neue Domizil wird am 3. und 4. Juni mit einen unterhaltsamen Festprogramm eingeweiht und offiziell übergeben. Schirmherr ist Bürgermeister Klaus Wagner.

Die Feuerwehr Lienlas feiert am 3. und 4. Juni die offizielle Übergabe ihres Gerätehauses. In dem neuen Domizil fand jetzt erstmals die Jahreshauptversammlung statt. Bild: br
von Redaktion OnetzProfil

Die Bauzeit erstreckte sich über eineinhalb Jahre, erinnerte Haberkorn in seinem Rechenschaftsbericht. Vorausgegangen waren drei Jahre Planung mit sieben Bausauschusssitzungen. Der Vorsitzende zollte allen, die mit zum Projekt beigetragen haben, Respekt. Da auch Nichtmitglieder kräftig mitgeholfen haben, konnte die aktive Wehr am 9. Dezember umziehen.

Die Einweihungsfeier kündigte der Redner für 3. und 4. Juni an. Los geht es am Samstag mit einem Kirchenzug und Festgottesdienst um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kapelle. Es schließt sich ein Festabend mit Franzl Pscherer mit seinen Original Fichtelgebirgsmusikanten an. Am Sonntag spielt der Horrido-Express auf.

Der Vorsitzende gab auch eine finanzielle Zusammenfassung zur Baumaßnahme. Zuschüsse gewährten die Regierung von Oberfranken (115 000 Euro) und die Gemeinde Kirchenpingarten (160 000 Euro). Haberkorn freute sich, dass der Neubau billiger errichtet werden konnte als vergleichbare Gerätehäuser in dieser Größe.

An Aktionen nannte der Redner zehn Festbesuche, Hutzaabend, Wein- und Pfingstfest sowie Besuch des Sauessens der Patenwehr in Ahornberg. Präsent waren die Floriansjünger bei kirchlichen Veranstaltungen wie Fronleichnamsprozession, Patrozinium "Sankt Jacobus" und Volkstrauertag. Mit einem Schmunzeln berichtete der Vorsitzende vom "Putzweibertreffen". Demnach haben sich 39 Damen bereiterklärt, das neue Gerätehaus einmal im Monat zu reinigen. Es soll daher ein Damenstammtisch ins Leben gerufen werden. Ferner ist vorgesehen, der Feuerwehrjugend einen Raum im neuen Gerätehaus zur Verfügung zu stellen. Es soll auch für private Feiern genutzt werden. Der Ausflug führt vom 20. bis 22. Oktober zum "Wilden Kaiser".

Zufrieden war der Feuerwehrchef mit dem unveränderten Mitgliederstand. Die 103 Personen gliedern sich auf in 50 aktive, 33 passive, sieben fördernde Mitglieder sowie 13 Jugendliche. Abschließend danke Haberkorn dem Vorstand für die gute Zusammenarbei sowie Christian Buchbinder für die Pflege der Internetseite.

Obwohl sich die Wehr finanziell an den Baukosten des Gerätehauses beteiligt hatte, vermeldete Kassier Andre Bauer ein solides Rücklagenpolster. Alois Krockauer und Georg Buchbinder ihm eine saubere Arbeit.

Für Bürgermeister Klaus Wagner ist die Wehr gut ausgebildet und ausgerüstet. Lobend hob er das Treffen der Kommandanten aller Wehren der Kommune mit dem Gemeinderat hervor. Er sah dies als ein Zeichen einer guten Zusammenarbeit.

Der Rathauschef war auch stolz, dass in seiner Amtszeit die Feuerwehrgerätehäuser in der Gemeinde neu errichtet werden konnten. 2017 ist die Wehr Muckenreuth an der Reihe.

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