29.11.2017 - 20:44 Uhr
Deutschland & Welt

Marken-Streit um Märchenschloss

Luxemburg/Schwangau. Bayern hat sich seine bekannteste Sehenswürdigkeit Neuschwanstein als Marke eintragen lassen und darf über die Nutzung auf Kaffeebechern oder T-Shirts entscheiden. Dagegen wehrte sich der Bundesverband Souvenir Geschenke Ehrenpreise - und zog letztlich bis vor den EuGH. Seit Mittwoch läuft am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg ein Prozess. Das Urteil wird erst in einigen Monaten erwartet. Sowohl das EU-Markenamt als auch das EU-Gericht in Luxemburg hielten es für rechtens, Neuschwanstein als Marke zu schützen. Das im 19. Jahrhundert erbaute Schloss gleiche einem Museum und diene der Bewahrung des Kulturerbes. Rechtsanwalt Bernhard Bittner vertritt den Souvenir-Verband und sieht das anders: "Wenn auf einem T-Shirt ,Neuschwanstein' steht, denkt man an das Schloss und nicht an einen Hersteller." Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

von Agentur DPAProfil
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