23.03.2018 - 21:56 Uhr
Deutschland & Welt

Neue Kooperation Telemedizin ermöglicht Schlaflabor in Wöllershof

Wöllershof. Bezirksklinikum Wöllershof, Klinikum Nordoberpfalz und Klinikum St. Marien Amberg kooperieren ab sofort in der Schlafmedizin. Bezirkstagspräsident Franz Löffler informierte darüber in einer Fachtagung der Kliniken mit ihren kommunalen Partnern sowie mit Mitgliedern des Bezirkstags der nördlichen Oberpfalz.

Telemedizin ermöglicht, dass auch im Bezirksklinikum Wöllershof, wieder ein Schlaflabor öffnen kann. Bezirkstagspräsident Franz Löffler (rechts) begrüßt die Kooperation mit den Kliniken Nordoberpfalz sowie dem Klinikum St. Marien Amberg. Bild: sbü
von Siegfried BühnerProfil

"Drei Jahre lang, seit dem Jahre 2015, konnten im Schlaflabor des Bezirksklinikum Wöllershof keine Patienten mehr behandelt werden. Beginnend ab April dieses Jahres wird dies wieder möglich" berichtet der Bezirkstagspräsident. Das bayrische Gesundheitsministerium unterstützte die Wiedereröffnung mit 262 000 Euro aus dem Förderprojekt "Telesom". Als "revolutionäre Idee, die viel mit dem ärztlichen Direktor des Bezirksklinikums, Chefarzt Dr. Markus Wittmann, zu tun hat" bezeichnete Löffler die Entstehungsgeschichte der neuen Einrichtung. Patienten mit Schlafstörungen werden dabei im Bezirkskrankenhaus aufgenommen und vom Pflegepersonal versorgt und betreut. Dabei werden sie auch an Sensoren "von Kopf bis Fuß" angeschlossen. Telemedizin ermöglicht es, die im Untersuchungszeitraum gemessenen Patientendaten an das Schlaflabor der Psychiatrischen Universitätsklinik Regensburg zu übermitteln und dort von Schlafmedizinern auszuwerten. Bei einer "audiovisuellen Schnittstelle" ist auch eine direkte Kommunikation zwischen Arzt und Patient möglich.

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