Prozess: 89-Jähriger streitet Schüsse auf Sohn ab
Streit in der Garage

Ein 89-jähriger Angeklagter wird in einem Rollstuhl in einen Memminger Gerichtssaal geschoben. Der Mann ist angeklagt, seinen Sohn erschossen zu haben. Bild: dpa
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Bayern
11.01.2017
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Memmingen. Im Prozess gegen einen 89-Jährigen wegen Mordes an seinem Sohn hat der Angeklagte am Dienstag zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Memmingen Schüsse auf das Opfer bestritten. Der Rentner besaß als Sportschütze mehrere Waffen legal. Er soll vor knapp einem Jahr bei einem Streit in der heimischen Garage den 65 Jahre alten Sohn mit einem Brustschuss getötet und mehrfach auf den Ehemann der Enkelin gefeuert haben. Der 42-Jährige überlebte, weil zwei Kugeln von dem Handy und dem Schlüsselbund des Mannes abprallten. Schüsse auf den 42-Jährigen gab der Angeklagte zu. Allerdings habe er nicht gezielt geschossen und niemanden umbringen wollen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 89-Jährige verhindern wollte, dass seine Verwandten ein Schweißgerät unerlaubt mitnehmen. Das Urteil wird Ende Januar erwartet.

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