Seniorin (74) aus München stirbt in Wartungsschacht einer Schiffsschraube
Mysteriöser Tod auf Fähre

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Bayern
31.12.2016
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Genua/München. Unter bis heute ungeklärten Umständen ist Ende Oktober eine Münchenerin auf einer Fähre von Sardinien nach Genua ums Leben gekommen. Die 74-Jährige war mit ihrem Mann im Italienurlaub gewesen und während der Überfahrt plötzlich spurlos verschwunden, wie die "Bild"-Zeitung (Freitag) schreibt. Trotz umfangreicher Suche auch mit Tauchern konnte sie nicht gefunden werden. Der Ehemann meldete sie als vermisst. Zwei Wochen später wurde ihre Leiche im Wartungsschacht einer Schiffschraube entdeckt.

Ein Sprecher der Münchener Polizei sagte am Freitag, der Fall der zeitweise vermissten Frau sei bekannt, jedoch sei in Deutschland nicht ermittelt worden. "Es war klar, dass sie auf dem Schiff verschwunden ist." Auch jetzt liege der Fall bei den italienischen Behörden. Die Leiche der Münchenerin befindet sich laut "Bild" noch in der Rechtsmedizin in Genua. Die Obduktion habe keine Anzeichen von Gewalt erbracht; sie sei demnach in der Nacht ihres Verschwindens gestorben.

Gegen den Kapitän liefen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, schreibt die Zeitung. Die Staatsanwaltschaft in Genua war am Freitag telefonisch nicht zu erreichen. Eine schriftliche Anfrage blieb zunächst unbeantwortet.
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