Weihnachtsfeier des Fichtelgebirgsvereins
Von Hektik nicht anstecken lassen

Ein 15-köpfiges Ensemble der Speichersdorfer Musikanten gestaltete einen Teil der Weihnachtsfeier des Fichtelgebirgsvereins. Bild: hai
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Bayern
19.12.2016
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Speichersdorf. Mit eine heiteren, vielseitig musikalisch unterlegten Weihnachtsfeier im Tauritzmühlenkeller ließ die Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins (FGV) das Jahr ausklingen. Eine Weihnachtskarte mit liebevollem Gruß lag für jeden Gast auf seinem Platz.

Der Abend begann mit mehreren weihnachtlichen Weisen vom 15-köpfigen Speichersdorfer Musikantenensemble unter der Leitung von Norbert Lodes. Zu den Gästen Gästen zählten die Pfarrer Sven Grillmeier und Dirk Grafe, Bürgermeister Manfred Porsch sowie Ehrenbürger Siegfried Schäller, die kurzerhand in die Programmgestaltung eingebunden wurden. Vorsitzender Erwin Dromann freute sich aber auch über die zahlreiche Teilnahme aus den Reihen der Wandergruppe vom FGV Weidenberg. Dank ging an alle Helfer.

Der mehrmalige Auftritt des Thomas-Chors unter der Leitung von Lucia Stelzer gab den Abend eine besondere Note. In seinen Adventsgedanken bat Grillmeier, nicht zu vergessen, weshalb Weihnachten gefeiert werde. Durch die Hektik bei den Vorbereitungen gehe der Sinn von Weihnachten viel zu oft verloren, bedauerte der Geistliche. Auch Grafe gab zu bedenken, dass man sich von der Hektik der Weihnachtsvorbereitungen viel zu leicht anstecken lasse, obgleich es dieses Jahr die längst mögliche Adventszeit gebe.

Manfred Porsch plädierte für ein sinnvolles Schenken und mahnte schlimme Zeiten an, wenn es nicht gelinge, endlich Frieden auf Erden zu schaffen. Die Welt wäre ein gutes Stück besser, wenn andernorts die Gemeinschaft so gepflegt würde wie beim FGV.

Mit der "Geschichte von einer stressgeplagten Frau" und der "Geschichte über die gute alte Zeit" hatte Porsch die Lacher auf seiner Seite. Nicht zuletzt auch dadurch, dass er sich und Pfarrer Grillmeier scherzhaft als "Botschafter der Genussregion Oberfrankens" outete.
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