12.04.2018 - 20:10 Uhr
Deutschland & Welt

"Wo die Ideen wachsen" Gartenschau in Würzburg

"Wo die Ideen wachsen": Die Landesgartenschau in Würzburg verspricht nicht nur Gartenfreunden einen Gewinn. Am Donnerstag übernahm der Ministerpräsident die Eröffnung.

Markus Söder schnuppert Gartenschauluft: Am Donnerstag hat der Ministerpräsident die Ausstellung in Würzburg eröffnet. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

Würzburg. (epd/dpa) Bayerns Gartenfreunde schauen nach Unterfranken: Bis 7. Oktober können die Besucher der Landesgartenschau über das weitläufige Gelände spazieren und sich von den Garten- und Wohntrends begeistern und inspirieren lassen. Bayerns Ministerspräsident Markus Söder (CSU) lobte die Würzburger Landesgartenschau als hervorragendes Beispiel für, wie Tradition und Moderne, Wohnen und Natur elegant miteinander verbunden werden können. "Zum Stichwort Lebensqualität und Stadtentwicklung ist diese Landesgartenschau ein ganz wichtiger Beitrag", sagte Söder am Donnerstag zur offiziellen Eröffnung.

Die Landesgartenschau steht unter dem Motto "Wo die Ideen wachsen". Die Veranstalter hoffen auf mindestens eine Million Besucher. Die Schau hat 31 Millionen Euro gekostet. Zuschüsse kamen auch von der Europäischen Union sowie dem Land Bayern. "Das ist gut angelegtes Geld", so der Ministerpräsident weiter. Das Gelände war bis vor zehn Jahren Wohn- und Arbeitsplatz für US-Soldaten. Nun entstehen Wohnungen und Häuser für rund 5000 Menschen. Nach dem Ende der Landesgartenschau bleiben 21 Hektar als Bürgerpark erhalten. Würzburg hat sich auch dank der Landesgartenschau einen offenen, modernen, naturnahen Stadtteil geschenkt. Bereits zum zweiten Mal nach 1990 gibt es eine Landesgartenschau in Würzburg. Die Leistungsschau steht unter dem Motto "Wo die Ideen wachsen". Die Landesgartenschau ist - anders als viele Vorgänger-Schauen - kein Landschafts-, sondern ein Stadtpark. Inhaltlich thematisiert die Schau auch die teils noch unbekannte Geschichte des Hügelzuges.

Beim Rundgang mit dem Ministerpräsidenten segneten die evangelische Würzburger Dekanin Edda Weise und der katholische Weihbischof Ulrich Boom das Areal. Die Landesgartenschau sei "eine Hommage an die Wunder der Natur und somit ein großartiger Dank an das Wunderwirken Gottes auf dieser Erde und ein Lob auf seine Schöpfung", sagte Boom. Weise sagte, in der Bibel werde das Paradies als Garten beschrieben: Später bleiben Wachstum, Pflanzung, Bäume mitten in trockenen Landschaften eine Verheißung.

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