Flugplatzmitarbeiter durch Trümmer tödlich verletzt
Bundeswehrhubschrauber kollidiert mit Tower

Der beschädigte Bundeswehr-Transporthubschrauber vom Typ Sikorsky CH-53 steht neben dem beschädigten Tower. Bild: Nicolas Armer/dpa (Foto: dpa)
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Bayern
10.04.2018
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Auf dem Verkehrslandeplatz Haßfurt-Schweinfurt ist es am Montag zu einem tödlichen Betriebsunfall gekommen. Trümmerteilen eines Bundeswehrhubschraubers treffen einen Flugplatzmitarbeiter und verletzen ihn tödlich.

Der Transporthubschrauber der Bundeswehr war am Montagmorgen in Manching gestartet und legte am Flugplatz in Haßfurt eine Zwischenlandung ein, um Kraftstoff zu tanken. Nach der Landung kam es laut Polizei kurz nach 10 Uhr zu dem folgenschweren Unfall. Beim Anrollen zur Tankstelle stießen die laufenden Rotorblätter gegen den Tower. Trümmerteile flogen durch die Luft und trafen unter anderem auch einen 60-jährigen Flugplatzmitarbeiter, der sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Freien aufhielt.

Ein Rettungshubschrauber flog den Schwerstverletzten in ein Krankenhaus. In der Nacht zum Dienstag erreichte die Polizei die Mitteilung, dass er seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Die vierköpfige Hubschrauberbesatzung blieb unverletzt und wurde nach dem Unfall psychologisch betreut.

Gesamtschaden geht in die Millionen

Neben dem Bundeswehrhubschrauber und dem Tower wurden auch andere Flugplatz-Gebäude und stehende Flugzeuge durch umherfliegende Trümmerteile zum Teil erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen in die Millionen gehen.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt, die Staatsanwaltschaft Bamberg sowie die Flugsicherheit der Bundeswehr haben noch am Montag auf dem Flugplatzgelände die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Um diesen exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger für Flugunfälle eingebunden. Der Flugbetrieb auf dem Verkehrslandeplatz Haßfurt-Schweinfurt ist bis auf weiteres eingestellt.
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