05.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Bayerische Hersteller Loewe und Grundig auf der Ifa Vernetzt und ultrascharf

von Agentur DPAProfil

Der oberfränkische Fernsehgeräte-Hersteller Loewe setzt nach dem Neuanfang auf den Trend zur Vernetzung, um die Krise hinter sich zu lassen.

Die Modelle, die Loewe auf der Internationalen Funkausstellung Ifa in Berlin zeigt, können unter anderem vom Smartphone aus gesteuert werden und das TV-Bild an einen Tablet-PC weitergeben. Loewe wolle auch tiefer ins Geschäft mit Heimvernetzung vorstoßen, sagte Loewe-Mitbesitzer Mark Hüsges auf der Elektronikmesse, die heute beginnt.

Hüsges und und sein Geschäftspartner Boris Levin hatten Loewe im Frühjahr über ihre Investmentfirma Stargate Capital übernommen. Das 1923 gegründete deutsche Traditionsunternehmen hatte 2013 nach hohen Verlusten Insolvenzantrag gestellt. Hüsges hofft unter anderem auf China als Absatzmarkt - zum Ende des Jahres soll es dort sieben Geschäfte als "Loewe-Galerien" geben.

Grundig hat in Berlin unterdessen neue Ultra-HD-Fernseher vorgestellt. Die "Vision 8" genannten TV-Geräte mit 48 und 55 Zoll großem Display (3840 mal 2160 Pixel) haben integrierte Subwoofer und nach vorne abstrahlende Lautsprecher. Für 2015 wurden außerdem zwei Modelle mit gekrümmtem Bildschirm vorgestellt: der "LCD-Curved", ein 65 Zoll großer Ultra-HD-Fernseher mit kurviger Vorderseite, und ein 55 Zoll großer gekrümmter OLED-Fernseher.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp