20.06.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Bayern: Weniger Speisefische

Wie hier in Schwarzenfeld (Kreis Schwandorf) gehören Karpfen bayernweit zu den am häufigsten gesetzten Speisefischarten. Bild: Gerhard Götz
von Redaktion OnetzProfil

In Bayerns Fischzuchtbetrieben sind im Jahr 2014 gut 6200 Tonnen Speisefisch erzeugt worden. Das sind etwa 120 Tonnen (zwei Prozent) weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Den mit 72 Prozent größten Anteil machten Regenbogen- und Lachsforellen (2358 Tonnen) sowie Karpfen (2149 Tonnen) aus. Der Schwerpunkt der Regenbogenforellen-Zucht liegt in Oberbayern und Schwaben, wo gut 1000 Tonnen erzeugt wurden. Etwa 2000 Tonnen und somit knapp 84 Prozent der bayerischen Karpfen stammen dagegen aus Mittelfranken und der Oberpfalz. Dabei produzierten laut Mitteilung vier Prozent der Aquakulturbetriebe fast drei Viertel der Speisefische. Weitere im Freistaat erzeugte Speisefische sind der Saibling, Bachsaibling und die Bachforelle. Sie machten den Angaben nach im Jahr 2014 knapp ein Viertel der Produktion aus. Neben den Speisefischen wurden auch Krebse erzeugt. Mit 1,8 Tonnen fiel die Menge allerdings sehr gering aus.

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