28.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Beim fränkischen Unternehmen brummt das Geschäft Schaeffler schließt Halbjahr mit Rekordumsatz ab

von Agentur DPAProfil

Ungeachtet aller Personalwirren an der Vorstandsspitze hat der Wälzlagerspezialist Schaeffler im ersten Halbjahr einen Rekordumsatz erzielt. "China war der Treiber, sowohl in der Industrie- als auch in der Autosparte", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Weltweit legten die Erlöse um 6,7 Prozent auf fast 6 Milliarden Euro zu; ohne den Einfluss negativer Währungseffekte hätte das Plus sogar knapp 10 Prozent betragen. Die Industriesparte trug erstmals seit mehreren Quartalen wieder zum Wachstum bei.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg, beeinflusst durch zwei Sondereffekte, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 9 Prozent auf 787 Millionen Euro. Der Gewinn verbesserte sich um 13 Millionen auf 574 Millionen Euro. Vorstandschef Klaus Rosenfeld bestätigte am Mittwoch "trotz der sich abzeichnenden geopolitischen und marktbedingten Unsicherheiten" die Wachstumsprognose von mehr als sieben Prozent für das Gesamtjahr.

Zugleich ist der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach nach der heiklen Übernahme des Autozulieferers Continental immer noch mit derzeit rund 5,8 Milliarden Euro massiv verschuldet; hinzu kommen enorme Verbindlichkeiten auf der Ebene der Schaeffler-Holding. Im zweiten Quartal musste die Schaeffler AG zudem eine EU-Kartellstrafe von 371 Millionen Euro bezahlen.

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