Björn Gulden neuer Chef des Sportartikelherstellers
Vom Club zu Puma

Wirtschaft BY
Bayern
19.04.2013
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Björn Gulden ist schon viel herumgekommen. Nach Stationen in den USA und Dänemark zieht es den in der Schweiz geborenen Norweger nun erneut nach Franken: Von Juli an sitzt der 47-Jährige auf dem Chefsessel des Sportartikelherstellers Puma, teilte das MDax-Unternehmen am Donnerstag mit. Als junger Mann verdiente Gulden sein erstes Geld als Fußballprofi beim 1. FC Nürnberg. Später arbeitete er bei Adidas.

Die Welt des Fußballs ist dem derzeitigen Chef des dänischen Schmuckherstellers Pandora vertraut. Das wird ihm in Herzogenaurach zugutekommen: Fußballartikel sind ein wichtiger Umsatzbringer für Puma. Dennoch wird Gulden auch Managementkenntnisse brauchen: Im vergangenen Jahr hat der Konzern einen schmerzhaften Gewinneinbruch erlitten. Guldens Vorgänger Franz Koch hatte deshalb einen Konzernumbau angestoßen, der viele Millionen Euro verschlang. Doch bevor er die Früchte seiner Arbeit ernten konnte, musste er auf Druck des französischen Mehrheitseigners PPR bereits wieder gehen.
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