Daten-Revolution im Weltall: Deutsche Firmen führend
Start-up in der Stratosphäre

Die künstlerische Darstellung zeigt ein Lasernetz zwischen Satelliten. Bild: Mynaric AG/dpa
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Bayern
11.02.2018
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München. Steigende Datenmengen lassen die Übertragung per Funk an Kapazitätsgrenzen stoßen - im All könnte sich daher Laser-Technik durchsetzen. Firmen aus Deutschland spielen bei der Entwicklung eine führende Rolle.

Ein Hauptvorteil von Laserstrahlen liegt in der größeren Kapazität. Der Weltrekord im Funk liegt bei 36 Gigabit pro Sekunde. Mit Laser erreichten Forscher des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) in Oberpfaffenhofen das fünfzigfache Volumen: 1,7 Terabit pro Sekunde. "Bei Funk gibt es eine physikalische Grenze, die Frequenz ist bei Laser wesentlich höher", erklärt Wolfram Peschko, Vorstandschef der Mynaric AG, einer Ausgründung aus dem DLR.

"Wir haben einen anderen Ansatz als klassische Space-Firmen, die von großen Staatsaufträgen leben und aufwendige Einzelanfertigungen herstellen", sagt Peschko. Als interessiert gelten auch Facebook, Google und SpaceX, das Raumfahrtunternehmen des Tesla-Gründers Elon Musk.
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