11.04.2018 - 15:28 Uhr
Deutschland & Welt

G5-Mobilfunknetz für vernetzte Autos gefordert BMW: Campus für autonomes Fahren eröffnet

München. Weniger Unfälle, besserer Verkehrsfluss und neue Freiheiten für Autofahrer - 2021 will BMW sein erstes autonom fahrendes Serienauto vom Band rollen lassen. Mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eröffnete der Autobauer am Mittwoch in Unterschleißheim bei München sein neues Entwicklungszentrum für selbstfahrende Autos. Rund 1000 Ingenieure und Software-Experten sind schon da, bald sollen es doppelt so viele sein.

Ministerpräsident Markus Söder sitzt bei der Eröffnung des BMW-Entwicklungszentrums "Campus Autonomes Fahren" am Steuer eines allein fahrenden BMWs. In dem Campus sollen rund 2000 Ingenieure am Auto der Zukunft arbeiten, damit BMW bis 2021 sein erstes Serienauto vom Band rollen lassen kann. Bild: Matthias Balk/dpa
von Agentur DPAProfil

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich sagte auch mit Blick auf die Unfälle selbstfahrender Autos von Tesla und Uber in den USA: "Die Herausforderungen beim autonomen Fahren sind enorm." Aber es könne die Unfallzahlen senken, den Verkehrsfluss verbessern und neue Geschäftsmodelle auch für die Autobauer eröffnen. Notwendig seien allerdings noch der gesetzliche Rahmen und der deutschland- und europaweite Aufbau eines leistungsstarken 5G-Mobilfunknetzes für die vernetzten Autos.

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