28.08.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Insolvenz des Heimtextilhändlers Aro Nürnberg: Aro steht erneut vor dem Aus

von Agentur DPAProfil

Der Nürnberger Heimtextilhändler Aro ist zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren insolvent. Die Fachmarktkette für Teppichböden, Teppiche, Bodenbeläge und Tapeten habe am Vortag erneut einen Insolvenzantrag gestellt, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter, die Kanzlei Schwartz, am Donnerstag mit. "Es muss geklärt werden, wie das Unternehmen nach der ersten Insolvenz 2013 nun wieder in eine solche Schieflage gelangen konnte", sagte ein Sprecher der Kanzlei. Noch Mitte 2014 habe Aro vermeldet, das Unternehmen sei mit Hilfe von Sanierungsexperten im Rahmen eines sogenannten Schutzschirmverfahrens erfolgreich saniert worden.

Das Nürnberger Traditionsunternehmen mit 254 Mitarbeitern in 54 Filialen war 1956 von Michael A. Roth, gegründet worden. Roth hatte vor allem in seiner früheren Funktion als Präsident des 1. FC Nürnberg lange im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden. Die Firma Aro war nach Schwartz' Angaben auch nach der ersten Insolvenz im Besitz der Familie Roth geblieben.

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