13.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Investitionen schmälern bei Leoni Gewinn

von Agentur DPAProfil

Hohe Anlaufkosten für neue Projekte haben den Autozulieferer Leoni im zweiten Quartal eingebremst. Zwar legte der Kabelspezialist mit einem Umsatzplus von 0,8 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro weiter zu, doch konnte er das Tempo vom Jahresstart nicht halten. Auch der Gewinn kletterte nicht mehr ganz so rasant. Er stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber dennoch um gut ein Viertel auf 29,9 Millionen Euro. Damit lägen alle Kennzahlen im Rahmen der Erwartungen, betonte Vorstandschef Klaus Probst am Dienstag in Nürnberg.

Als Grund für den gebremsten Gewinnzuwachs "nach einem sehr schwungvollen Jahresauftakt" führte er umfangreiche Vorleistungen für neue Projekte mit der Autobranche an. So müssten Mitarbeiter geschult und Werke zum Teil umgebaut werden. Generell sei die Nachfrage nach Kabeln und Bordnetzsystemen aber weltweit unverändert gut, sagte Probst. Zudem profitiere Leoni von der Konjunkturerholung. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im ersten Halbjahr um fast 4000 auf knapp 65 600.

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