Unternehmen aus Herzogenaurach hat Gewinn verdoppelt
Puma will sprinten

Der Vorstandsvorsitzende des Sportartikelherstellers Puma, Björn Gulden, spricht während der Hauptversammlung des Unternehmens. Bild: Daniel Karmann/dpa
Wirtschaft BY
Bayern
12.02.2018
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Herzogenaurach. Der Sportartikelhersteller Puma strebt auch nach dem teilweisen Ausstieg des französischen Großaktionärs Kering zweistellige Wachstumsraten an. 2018 sollen der Umsatz währungsbereinigt um 10 Prozent steigen und das operative Ergebnis (Ebit) um bis zu ein Drittel auf 305 bis 325 Millionen Euro klettern, wie der Konzern am Montag in Herzogenaurach mitteilte.

Nach Jahren des Umbaus läuft es für den Adidas-Konkurrenten gut. Puma-Chef Björn Gulden hatte den Fokus wieder mehr auf das Kerngeschäft Sport gelegt, nachdem sich das Unternehmen zu sehr in den Wirren der Mode verloren hatte. Den Gewinn unter dem Strich hat Puma 2017 auf 136 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Ähnlich rasant stieg das operative Ergebnis, das von 128 Millionen auf 245 Millionen Euro zulegte. Der Umsatz verbesserte sich um 14 Prozent und stieg zum ersten Mal in der Firmengeschichte auf über 4 Milliarden Euro. Der französische Luxusartikelkonzern Kering hatte Mitte Januar angekündigt, die Mehrheit an Puma abzugeben und den Großteil unter seinen Aktionären verteilen zu wollen. Kering selbst würde dann rund 16 Prozent an Puma behalten. Artémis, die Holdinggesellschaft von Kering-Chef François-Henri Pinault, soll künftig etwa 29 Prozent an dem deutschen Unternehmen halten.
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