14.03.2018 - 20:00 Uhr

Musica Bayrreuth satrt in neue Saison Prunkstück wieder mit Leben füllen

Im April startet die Musica Bayreuth in eine neue Saison und präsentiert sich pünktlich zur Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses in einem größeren Umfang. So soll das Jahr 2018 für die Musica zu einem wahren Festjahr werden, kehrt sie doch endlich wieder an den zentralen Spielort ihrer über 50-jährigen Geschichte zurück.

Ein Höhepunkt der Musica Bayreuth verspricht die halbszenische Aufführung der Barockoper "Siroe, König von Persien" im Markgräflichen Opernhaus zu werden. Bild: Musica Bayreuth/exb
von Autor SBSProfil

"Das Opernhaus war für viele Jahre so etwas wie unser Wohnzimmer", sagt Clemens Lukas, künstlerischer Leiter der Musica Bayreuth, anlässlich der Programmvorstellung: "Wir wollen vom 7. April bis zum 16. Juni eine zweite, kleine Festspielzeit einläuten und das markgräfliche Prunkstück wieder mit Leben füllen." 1961 als Orgel- und Musikwoche gegründet, ist die Konzertreihe Musica Bayreuth inzwischen zu einer festen und unverzichtbaren Institution des Kulturlebens in und um Bayreuth geworden und versteht sich als genreübergreifendes Festival, das auch junge Leute für die klassische Musik begeistern will.

Ob Oper, Kammermusik, A-cappella-Gesang, Musikkabarett oder sogar getanzte Orchestermusiken: Auch die 57. Musica Bayreuth zeigt wieder, in welch unterschiedlichem Gewand klassische Musik erscheinen kann, und verspricht eine spannende und innovative Saison zu werden.

Start ist am 7. April in der Bayreuther Stadtkirche mit einem Konzert der "jungen deutsch-französisch-ungarischen philharmonie", die sich unter der Leitung von Nicolaus Richter in erster Linie Anton Bruckners 7. Sinfonie E-Dur widmet, die dem bayerischen König Ludwig II. gewidmet war. Ein Höhepunkt verspricht zweifelsohne die halbszenische Aufführung der Barockoper "Siroe, König von Persien" im Markgräflichen Opernhaus zu werden, in der unter anderem der herausragende Countertenor Emanuel Cencic und die gefeierte Sopranistin Julia Lezhneva zu hören sind.

Am 5. Mai präsentieren schließlich die bekannte Blockflöten-Virtuosin Dorothee Oberlinger und ihr "Originalklang-Ensemble 1700" in "Rokoko: Berliner Konzert" größtenteils Originalwerke, in denen der Blockflöte eine herausragende Rolle zukommt. Auch die A-Cappella-Musik wird in dieser Saison nicht zu kurz kommen: Unter dem Titel "Minuten aus Jahrhunderten" wird das Männer-Vokaloktett "Octavians" am 26. Mai in der markgräflichen Stiftskirche Himmelkron die unterschiedlichsten Werke aus 400 Jahren Musikgeschichte zu Gehör bringen.

Einen echten Gegensatz zur "markgräflichen" Musik bietet sowohl die "Mozart Group" am 8. Juni in der Panzerhalle mit einem musikalischen Kabarett der besonderen Art als auch "Cello of Hell" - drei elektronisch verstärkte Celli und ein Schlagzeug - am 9. Juni ebenfalls in der Panzerhalle.

Abgerundet wird das Programm zum Beispiel durch getanzte Orchestermusiken mit dem "Conservatoire de Strasbourg" am 15. und 16. Juni im Markgräflichen Opernhaus sowie durch ein hochkarätiges Blechbläserkonzert des Spitzenensembles "German Brass" mit einer Mischung aus Klassik, Jazz und aktuellen Hits am 26. April - natürlich auch im "Weltkulturerbe-Haus".

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Weitere Informationen:

www.musica-bayreuth.de.

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