20.02.2018 - 21:28 Uhr

Angeklagter besaß Bekennervideo

Im Prozess gegen einen terrorverdächtigen Flüchtling aus Syrien hat die Generalstaatsanwaltschaft eine Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten gefordert. Der junge Mann habe einen Terroranschlag mit vielen Toten geplant, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Franck am Dienstag vor dem Landgericht Bayreuth. Der 19-Jährige solle nach Jugendstrafrecht verurteilt werden. Die Verteidigung dagegen forderte lediglich vier Wochen Jugendarrest. In der Wohnung des Angeklagten in Pegnitz (Kreis Bayreuth) hatten Polizisten Propagandamaterial der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS), Videos von brutalen Hinrichtungen und Anleitungen zum Bombenbau gefunden. Auf seinem Handy war nach Worten eines Polizisten zudem ein Bekennervideo des Attentäters von Ansbach von 2016 gespeichert. Der junge Syrer räumte ein, er habe grausames Material auf seinem Handy gehabt, doch sei er kein Terrorist.

von Agentur DPAProfil
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