04.02.2018 - 20:00 Uhr
Bechtsrieth

Bürgerinitiative Trebsau/Bechtsrieth kämpft für Volksbegehren gegen die STRABS Unterschriften schnell gesammelt

Trebsau. "Rote Karte für die Strabs". Mit diesem Flyer der Freien Wähler Bayerns machten sich Mitglieder der Bürgerinitiative Trebsau/Bechtsrieth auf den Weg in die Trebsauer Häuser, um Unterschriften für das Volksbegehren zu sammeln. "Es war wie wenn die Leute auf uns gewartet hätten", sagt Petra Beierl. In einer Stunde hatte man 100 Unterschriften. 250 seien das Ziel. "Dann würde das kleine Trebsau ein Prozent der benötigten 25 000 Unterschriften für das Volksbegehren liefern. Für uns ist das Volksbegehren der Rettungsanker", sagt Beierl. "Man weiß nicht, wann und wie sich die CSU zur Strabs entscheidet." Die aber brennt den Trebsauern wegen des Ausbaus der Pirker Straße auf den Nägeln. Eine Rate über 180 000 Euro haben sie im November bezahlt. Wie berichtet setzte der Gemeinderat die beiden Raten für 2018 zunächst einmal aus.

Christian Wolf (Mitte) unterschreibt gegen Strabs. Petra Beierl (rechts) und Markus Zielbauer (links) wollen 250 Unterstützer aktivieren. Bild: fz
von Ernst FrischholzProfil

Nun hoffen die Bürger auf das Bürgerbegehren. Sie wollen auf jeden Fall die 180 000 Euro auch wieder haben. Stichtag müsse die Endabrechnung sein und die stehe erst für 2019 an. Die BI verweist auf ihren Erfolg, für die Straßenausbaubeiträge die Splittung "30, 30, 25 und 15 Prozent" erreicht zu haben. Normal war vorgesehen, dass die Gemeinde die gesamten 560 000 Euro im November 2017 erhebt. "Da wären wir nun ganz schön blöd dagestanden", resümiert Gemeinderat Markus Zielbauer.

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